Am 25. September begann das 16. Kurdische Filmfestival. Es wird am 1. Oktober enden.
In seiner Einzigartigkeit ist das Festival die größte Veranstaltung zum kurdischen Film in Europa. Die Filme sind im Babylon Kino, Rosa-Luxemburg-Straße 30 in 10178 Berlin-Mitte, zu sehen.

Am 27. September (19.30 Uhr) sowie am 28. September (20 Uhr) sieht man den 2025 gedrehten Spielfilm „The last Word from Bave Tayar“.
Der Film aus der Schweiz sowie Kurdistan (Irak) weist eine Länge von 80 Minuten auf. Regie führteGhamkin Saleh. Es wirken u. a. mit: Jomaa Ibrahim, Diman Zandi, Beriwan Osso.
Zum Film:Bave Tayar, ein bekannter kurdischer Schauspieler aus Syrien, hat vier Ehefrauen, 16 Töchter, aber nur einen Sohn, Tayaro. Sein Sohn ist verschwunden und vermutlich nach Europa gegangen. Zwei seiner Töchter haben sich ohne sein Wissen der YPJ angeschlossen, um gegen den IS zu kämpfen.
Der Regisseur Ghamkin Saleh kam in Rojava, im kurdischen Teil von Syrien, zur Welt. In Zürich absolvierte er eine Ausbildung als Regisseur an der Filmschule. Seit 2007 arbeitet er als Regisseur.
Text: Volker Neef
Fotos: Festival; A. Pfuhl