Am 21. Oktober fand in den Räumen der DIHK in der Breiten Straße in Berlin-Mitte das „Deutsch-Mongolische Wirtschaftsforum“ sowie das Treffen des „Deutsch-Mongolischen Wirtschaftsausschusses“ (DMWA) statt.

Im Fokus der Gespräche stand die langfristige Diversifizierung von Lieferketten, insbesondere mit Blick auf die reichhaltigen Vorkommen an kritischen Rohstoffen wie Lithium, Gold, Kupfer und Seltenen Erden in der Mongolei. Aus dem Bundeswirtschaftsministerium war Wolfgang Stopper zu Gast beim DMWA. Er sagte: „Gerade im Rohstoffbereich ist die Mongolei für uns ein interessanter Partner. Schon 2011 haben wir ein Rohstoffabkommen abgeschlossen“. Wolfgang Stopper betonte auch: „Die heutige Veranstaltung wird ein stärkeres Interesse hierzulande an der mongolischen Wirtschaft wecken“.

Ihre Exzellenz Frau Davaasuren Sodnomdarjaa ist Vize-Wirtschaftsministerin der Mongolei. Sie erklärte: „Wir bringen unseren Erfahrungsaustausch auf ein anderes Niveau. Neue Verbindungen, neue Partnerschaften, neue Wege werden entstehen“.

Einer der Teilnehmer war Manfred Grund. Der CDU-Politiker aus Thüringen gehörte von 1994 bis 2025 dem Deutschen Bundestag an. Von 1998 bis 2021 war er Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Im Pressegespräch erklärte Manfred Grund: „Die Mongolei habe ich 25mal besucht. Dort bin ich immer auf sehr gastfreundliche Menschen gestoßen. Das Land bietet zahlreiche Rohstoffe an und ist für Deutschland ein sehr wichtiger strategischer Partner. Dazu kommt auch: Die Mongolei ist ein sehr zuverlässiger Partner. Ich begrüße ausdrücklich alle Vorhaben, die dazu dienen, die bestehenden guten Beziehungen weiter zu vertiefen“.
Text/Foto: Volker Neef