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Die gesetzliche Impfpflicht gegen Pocken für Kinder wurde eingeführt
Impfkalender (Foto: Adam Neef)
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Die gesetzliche Impfpflicht gegen Pocken für Kinder wurde eingeführt

In den Jahren 1870 und 1873 wurde Deutschland von einer verheerenden Pockenepidemie heimgesucht. Man verzeichnete mehr als 400.000 Erkrankte und über 180.000 Tote.

Das veranlasste Reichskanzler Otto von Bismarck (1815 bis 1898) ein Reichsimpfgesetz einzuführen.

Da unter den über 180.000 Toten besonders viele Kinder zu betrauern waren, regte Otto von Bismarck eine kostenlose Impfpflicht für Kinder an. Kinder und Jugendliche verfügen noch nicht über die körpereigenen Abwehrsysteme wie Erwachsene, daher fielen sie viel häufiger der Pockenepidemie zum Opfer als Erwachsene.

Die verpflichtende Impfung gegen Pocken für Kinder führte das Deutsche Kaiserreich am 8. April 1874, heute vor 151 Jahren, ein.

Text/Foto: Adam Neef

RE
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Redaktion HauptstadtEcho
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