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Frankfurts Generalkonsul Huang Yiyang empfing zum Chinesischen Nationalfeiertag
Herr Generalkonsul Huang Yiyang bei seiner Rede (Foto: RRB)
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Frankfurts Generalkonsul Huang Yiyang empfing zum Chinesischen Nationalfeiertag

Anlässlich des 77. Jahrestages der Gründung der Volksrepublik China hatte der in Frankfurt am Main residierende Generalkonsul der VR China, Herr Huang Yiyang, am 24. September in die „Villa im Park“ nach Liederbach am Taunus eingeladen, am Stadtrand von Frankfurt gelegen und dem Main-Taunus-Kreis zugehörig.

Und der Besucherandrang war groß, Gäste aus den Reihen des Consular Corps, aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung sowie der großen chinesischen Community füllten die große Halle der „Villa“ bis auf den letzten Platz.

Zahlreiche Besucher ließen sich vor dem Fahnenensemble fotografiern (Foto: RRB)

Nach einer musikalischen Einleitung durch die Frankfurt Chamber Solists (Streichquartett „Blühende Blumen und Vollmond“) ergriff Herr Generalkonsul Huang das Wort und begrüßte die zahlreichen Gäste, nicht nur aus Hessen, sondern auch aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mit Blick auf seine nach diplomatischen Gepflogenheiten nach drei Jahren auf Posten in Frankfurt sich dem Ende zuneigende Zeit in Frankfurt nahm er die Gelegenheit wahr, eine Bilanz dieser Zeit zu ziehen. So dankte er allen beherzten Unterstützern der deutsch-chinesischen Freundschaft. In erster Linie nannte er den anwesenden früheren Fußballtrainer Klaus Schlappner, der nicht nur erster ausländischer Trainer der chinesischen Nationalmannschaft gewesen sei, sondern unendlich viel für die bilaterale Freundschaft durch sein Engagement im fußballerischen Jugendaustausch getan habe. In China habe man ihm daher den liebevollen Namen „Onkel Schlapper“ verliehen. Ein Fußballspiel dauere 90 Minuten, die dadurch begründeten Freundschaften dauerten ein Leben lang. Neben Klaus Schlappner nannte der Generalkonsul noch einige weitere Personen, die in seiner Amtszeit viel für die Freundschaft getan hätten, darunter den Metzgermeister Karl-Heinz Gass aus dem Donnersbergkreis (300 Besuche in China), den vormaligen Mannheimer 1. Bürgermeister Dr. Norbert Egger oder den vormaligen hessischen Abteilungsleiter Dr. Michael Borchmann.

l.-r.: „Fußball-Legende“ Klaus Schlappner, GK Huang Yiyang, Dr. Michael Borchmann (Foto: RRB)

Mit Blick auf die Bedeutung der Mensch-zu-Mensch-Beziehungen unterstrich Generalkonsul Huang den hohen Stellenwert, die Vitalität und Dynamik der Städtepartnerschaften. Man habe zudem „Vieles auf die Beine gestellt“, wie etwa das jährliche Drachenbootrennen auf dem Main. Das Interesse an der Teilnahme durch weitere asiatische Länder wachse immer weiter. Ein besonderer Höhepunkt sei auch der jährliche Empfang zum Frühlingsfest gemeinsam mit der Stadt Frankfurt und der IHK Frankfurt.

Groß war der Besucherandrang zu dem Empfang (Foto: RRB)

Sehr rege seien auch die gemeinsamen Aktivitäten mit den Städten Baden-Württembergs. In Stuttgart sei ein Nanjing-Tag begründet worden, in Nanjing sei eine Deutsche Woche geplant. In Mannheim sei das 25jährige Jubiläum des Chinesischen Gartens feierlich begangen worden. Mit Rheinland-Pfalz habe es schöne Veranstaltungen mit großer Unterstützung durch das Land und die Stadt Mainz gegeben.

Mit Blick auf das Saarland unterstrich der Generalkonsul nicht zuletzt die verbindende Wirkung des Sports. Seit der chinesische Tischtennis-Weltmeister Fan Zhedong beim 1. FC Saarbrücken spiele, sei nicht nur vor Ort der Zuschauerandrang sehr groß geworden, das Geschehen werde auch in China aufmerksam verfolgt. Und in Nürnberg sei ein Wirtschaftskongress mit dem deutschen Tischtennis-Pokal verbunden worden. Insgesamt bilanzierte Generalkonsul Huang Yiyang: Während das Geschehen in der Welt vielerorts kälter werde, habe er in Frankfurt viel Wärme und Freundschaft empfunden. Deutsche Freundschaft könne man mit einem Kaminfeuer vergleichen: Es dauere einige Zeit, bis es warm werde, aber dann habe das Feuer Dauer.

Für die Stadt Frankfurt sprach Stadtverordnetenvorsteherin (Parlaments-Vorsitzende) Claudia Korenke und unterstrich, wie sehr die große chinesische Community in der Mainmetropole geschätzt sei. Sie nannte die beeindruckenden wirtschaftlichen Austauschzahlen zwischen Hessen und China sowie die Bedeutung des China Compentence Centers bei der IHK Frankfurt für diese Entwicklung. Den Abschluss unter den Rednern machte Dr. Walter Döring (FDP), früherer Minister in Baden-Württemberg und Gründer sowie Geschäftsführer der „Akademie Deutscher Weltmarktführer“. Er unterstrich die Bedeutung vertrauensvoller Beziehungen zu China gerade in den gegenwärtigen unsicheren Zeiten. Und: Die deutschen Unternehmen wüssten um die Bedeutung einer engen Kooperation mit China.

Frau Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke überbrachte die Grüße der Stadt Frankfurt a.M. (Foto: RRB)

Beendet wurde der offizielle Programmteil mit einem musikalischen Ausklang (Mozart), bevor sich die Besucher dem großen Buffet im Park der Villa zuwandten. Und sehr viele Besucher brachten bei ihrer Verabschiedung von Generalkonsul Huang mit teilweise bewegenden Worten ihre Wertschätzung für ihn zum Ausdruck.  

Text/Foto: RRB

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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