Der Berliner GdP-Landeschef Stephan Weh hat sich zu den Maßnahmen gegen illegalen Schusswaffenhandel geäußert. Am 23. September sind ca. 300 Polizeibeamte im Einsatz gewesen und durchsuchten in Berlin Wohnungen. Ziel war es, illegale Schusswaffen und Munition sicherzustellen.

Der Berliner GdP-Landeschef Stephan Weh erklärte: „Wir danken allen beteiligten Kollegen aus Berlin und den unterstützenden Polizeien, die heute einmal mehr beweisen, dass Polizei und Staatsanwaltschaft entschieden gegen die ausufernde Schusswaffengewalt auf den Straßen in der Hauptstadt vorgehen. Die wachsende Durchbewaffnung wird man nicht von heute auf morgen stoppen, aber jede Waffe, die aus dem Verkehr gezogen wird, erhöht die Sicherheit. Die Anpassungen von CDU und SPD im ASOG Berlin haben uns deutlich vorangebracht. Für nachhaltige Verbesserungen brauchen wir aber auch gesetzliche Veränderungen auf Bundesebene, die Höherstufung des illegalen Umgangs mit Schusswaffen zum Verbrechenstatbestand, eine Ausweitung der Quellen-TKÜ und die Beweislastumkehr bei der Vermögensabschöpfung.“
Text: Volker Neef
Fotos: Böttger/GdP-Berlin; Frank Pfuhl