GdP: „Fortschreitende Entwicklung ist besorgniserregend“
Am 28.09. fielen Schüsse in Moabit in der Perleberger Straße. Die Schüsse fielen vis a vie des Gebäudes des Polizeiabschnittes 27.
Aus einem fahrenden Auto heraus schossen bisher unbekannte Täter dem männlichen Opfer ins Bein. Der Verletzte kam ins Krankenhaus. Bislang gibt es zu den Hintergründen der Tat keinerlei Erkenntnisse.

Der Berliner GdP-Landeschef Stephan Weh erklärte zu den nächtlichen Schüssen vor dem Polizeiabschnitt 27: „Die fortschreitende Entwicklung ist besorgniserregend. Natürlich ist es nichts Neues, dass auf Berlins Straßen Schüsse fallen. Aber dass hier jemand einen Menschen direkt vor einem Polizeiabschnitt skrupellos niederschießt, zeigt eine Dimension, die niemand mehr schönreden kann. Wir haben eine Durchbewaffnung der Szene, international agierende Banden sehen Berlin als Biotop, in welchem man mit Waffengewalt Geschäftsfelder neu ausloten kann. Wer hier von Abrüstung der Polizei spricht, hat den Verstand verloren. Wir brauchen mehr Investitionen in Personal und Technik sowie endlich Gesetzesverschärfungen auf Bundesebene wie die Heraufstufung vom Umgang mit illegalen Waffen zum Verbrechenstatbestand.“
Text: Volker Neef
Fotos: Frank Pfuhl; Böttger/GdP