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Vermutlich Brandanschlag im Südosten Berlins
Stromkasten, Symbolbild (Foto: Volker Neef)
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Vermutlich Brandanschlag im Südosten Berlins

GdP-Sprecher Benjamin Jendro: „Schwerwiegende Straftat mit massiven Auswirkungen auf zigtausende Menschen in unserer Stadt

Ein Stromausfall im Südosten Berlins sorgt seit den frühen Morgenstunden des 9. Septembers für katastrophale Zustände.

Krankenhäuser, Privathaushalte, Firmen und Dienstleister sind ohne Strom. Der Verkehr, allen voran die S-Bahn und die Straßenbahn, sind davon ebenfalls betroffen. Man geht davon aus, dass ca. 50.000 Menschen betroffen sind vom Stromausfall.

Der Stromausfall begann gegen 3.30 Uhr in Johannistahl. Die Polizei geht von einem Brandanschlag aus. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeibeamter/Symbolbild (Foto: Frank Pfuhl)

Der Sprecher der GdP-Berlin, Benjamin Jendro, erklärte dazu: „Dieser sinnfreie Brandanschlag ist kein Kinderspaß, sondern eine schwerwiegende Straftat mit massiven Auswirkungen auf zigtausende Menschen in unserer Stadt. Wir müssen nach wie vorher feststellen, dass unsere kritische Infrastruktur aufgrund einzelner Monopollösungen und fehlender Redundanzen nicht auf derartige Angriffe vorbereitet ist und hier über Jahre geschlafen wurde. Das wird die Landespolitik mit einzelnen Haushalten nicht aufholen können. Wir brauchen endlich auch auf Landesebene ein Sondervermögen für Polizei, Justiz und Bevölkerungsschutz.“

Text: Volker Neef

Fotos: Volker Neef; Frank Pfuhl

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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