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Alexander Bertram, MdA: Senatskampagne gegen illegalen Sperrmüll greift viel zu kurz
Müll auf einer Straße in Berlin (Foto: Volker Neef)
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Alexander Bertram, MdA: Senatskampagne gegen illegalen Sperrmüll greift viel zu kurz

Alexander Bertram (AfD) aus dem Bezirk Treptow-Köpenick gehört dem Berliner Abgeordnetenhaus an.

Er ist Umweltexperte seiner Fraktion. Alexander Bertram kommentierte die Senatskampagne gegen illegale Sperrmüllablagerungen.

Alexander Bertram, MdA (Foto: Frank Pfuhl)

Der Abgeordnete Alexander Bertram erklärte: „Der Senat greift mit der Kampagne zwar ein drängendes Problem auf, macht sich aber einen schlanken Fuß, wenn er nur auf Appelle setzt statt auf wirksame Maßnahmen. Mit frechen Sprüchen auf Abfalleimern und Informationsschildchen bringt man Menschen, die die Berliner Parkanlagen mit einer Müllkippe verwechseln, ganz sicher nicht zum Umdenken und zu umweltbewusstem Verhalten.

Was funktionieren würde, sind ein deutlich erhöhter Kontrolldruck, höhere Strafen für Umweltsünder und ein klares Zeichen von Politik und Verwaltung, dass die Verwahrlosung von Natur und Heimat kein Kavaliersdelikt und schon gar kein bloßer Nutzungskonflikt ist.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes, Symbolbild (Foto: Volker Neef)

Gleichzeitig müssen die Ordnungsämter personell und materiell gestärkt werden, auch um die Tätigkeit dort deutlich attraktiver zu machen. Und schließlich sind 24-Stunden-Ordnungsämter nötig, denn illegale Müllablagerungen finden oftmals nach 22 Uhr statt.“ (PM/Fotos: Frank Pfuhl; Volker Neef)

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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