Christoph Meyer ist Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der FDP Berlin bei den Wahlen im September. Der Liberale fordert den Rücktritt von Kai Wegner (CDU) als Regierender Bürgermeister aufgrund weiterer Enthüllungen.
Christoph Meyer erklärte: „Keine vier Stunden nach Wegners Rückzug von der Spitzenkandidatur enthüllen die Veröffentlichungen des Bundeskanzleramts weitere Unwahrheiten des Regierenden Bürgermeisters. Stück für Stück bricht das Lügengebäude zusammen. Will man allen Ernstes einen notorischen, uneinsichtigen Lügner an der Spitze unseres Bundeslands dulden – wegen der Erleichterung, dass er einen Teilrückzug erklärt hat, oder damit er beim Übergangsgeld besser gestellt ist? Wie unwürdig muss es für das Ansehen der Hauptstadt noch werden? Das Selbstverständliche ist in Berlin längst kein Maßstab mehr. Genug ist aber genug!
Der Verzicht auf die Spitzenkandidatur reicht nicht aus. Kai Wegner muss jetzt und sofort als Regierender Bürgermeister zurücktreten. Auch eine erneute Kandidatur für das Abgeordnetenhaus ist politisch nicht mehr vermittelbar. Zugleich wirft das Verhalten des Bundeskanzleramts erhebliche Fragen auf. Warum wurden diese entscheidenden Informationen erst jetzt veröffentlicht? Die Berliner CDU und ihr neuer Spitzenkandidat Stefan Evers müssen ihre Danksagungen an Kai Wegner einstellen und endlich Verantwortung übernehmen. Wenn Kai Wegner nicht freiwillig zurücktritt, muss die CDU seinen Rücktritt als Regierender Bürgermeister durchsetzen.“
Das teilte unserer Redaktion Christoph Meyer, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der FDP Berlin, mit. (Foto: FDP-Berlin)