„Vom 8. bis 12. September 2026 vereint die Automechanika Frankfurt die internationale Automobilbranche an einem Ort. Erleben Sie Innovationen, Trends und Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette – und werden Sie Teil der weltweit größten Aftermarket-Community.“ Mit diesen Worten kündigte die Messe Frankfurt vorab die gerade durchgeführte Auflage 2026 der genannten Weltleitmesse an.

Der Gegenstand der Automechanika ist die gesamte Wertschöpfungskette des sogenannten „Automobil-Aftermarkets“, das heißt des Marktes für Ersatzteile, Zubehör, Zusatzgeräte und -leistungen. Sie ist die weltweit größte Fachmesse für die Automobilwirtschaft und fungiert als internationaler Treffpunkt für Industrie, Werkstatt und Handel. Im Gegensatz zu klassischen Automobilmessen (wie der IAA), bei denen Neuwagen im Fokus stehen, dreht sich bei der Automechanika alles um die Ausrüstung, Wartung, Reparatur, Teile und Services von Fahrzeugen nach deren Verkauf.

In ihrer Entstehung 1971 war die Automechanika eine Ersatzlösung für die damals abgesagte Internationale Automobilausstellung IAA. Sie erwies sich als Erfolgsmodell und findet seither im Zweijahresturnus statt. Und der Erfolg war so nachhaltig, dass gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften und Kooperationspartnern die Frankfurter „Mutter-Gesellschaft“ inzwischen weltweit zahlreiche „Ableger“ der Automechanika veranstaltet, nämlich in Astana, Baku, Birmingham, Buenos Aires, Dubai, Ho-Chi-Minh-Stadt, Istanbul, Jakarta, Johannesburg, Kuala Lumpur, Mexiko-Stadt, Neu-Delhi, Riad, Shanghai und Taschkent. Der größte und in der Zahl der Aussteller der „Mutter“ inzwischen über den Kopf gewachsene Ableger: die 2004 gegründete Automechanika Shanghai.

Und zum Auftakt der Messe 2026 konnte die Veranstalterin ankündigen: Rund 4.400 Aussteller aus über 80 Ländern präsentierten Innovationen für den gesamten Automotive Aftermarket und zeigten, wie KI, Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren die Branche veränderten. Neue Formate förderten den Austausch und sorgten für die weltweite Vernetzung, die auf Grund der anhaltenden Transformation immer wichtiger werde. Und: Man konnte ein Ausstellerplus von rund 5 Prozent verzeichnen. Das Messegelände mit rund 300.000 Quadratmetern war zur Genugtuung der Veranstalterin ausgebucht, und ein großer Strom von nationalen und internationalen (aus weit über 100 Ländern) Besuchern schob sich täglich durch die Messehallen oder genoss die Sonne im Freigelände.

Für den Besucher sehr faszinierend ist auch die Internationalität der Aussteller. Da waren Länder mit einer überschaubaren Zahl von Ausstellern anzutreffen wie etwa Südafrika mit 7 oder Singapur mit 11. Korea hatte unter der Regie der in Frankfurt ansässigen staatlichen KOTRA ((Korea Trade-Investment Promotion Agency) 58 kleine und mittlere Unternehmen präsentiert, während für China eine gesamte Messehalle als „China Pavillon“ deklariert war, im Hinblick auf die weit über 500 liegende Ausstellerzahl angemessen.
Text/Foto: RRB