In der Perleberger Straße in Berlin-Moabit ist die Botschaft von Usbekistan beheimatet. Das Land an der Seidenstraße wird von Seiner Exzellenz, Herrn Botschafter Dilshod Akhatov, diplomatisch vertreten.
Am 9.September lud der Herr Botschafter zur Feier des 35. Jahrestages der Staatsgründung ein. Zahlreiche Botschafter und Bundestagsabgeordnete folgten der Einladung.

In seiner Rede wies der Botschafter u. a. darauf hin, dass immer mehr Weltfirmen von Rang und Namen in Usbekistan Investitionen tätigen. Großen Wert legt das Land auch auf eine Berufsausbildung der jungen Leute. „Neue Berufe, neue Arbeitsplätze entstehen. Das Land geht Richtung High Tech“. Usbeken lieben die Harmonie! „Wir verzeichnen im Land 16 Religionsgemeinschaften. Religiöse Toleranz wird bei uns gelebt“.

Gunther Krichbaum (CDU) ist Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt. Der Staatsminister betonte: „Schon in der Antiken Welt galt Usbekistan als Brückenbauer. Diese Funktion hat Usbekistan heute immer noch inne“. In dieser Region von Zentralasien „ist die medizinische Wissenschaft, die Mathematik und die Astronomie entstanden“. Gunther Krichbaum erinnerte auch daran: „40.000 junge Menschen in Usbekistan lernen die deutsche Sprache“.

Unter den geladenen Gästen traf man u. a. auch Prof. Dr. Edgar Klose und den Bundestagsabgeordneten Dr. Malte Kaufmann (AfD) an. Prof. Dr. Edgar Klose ist Physiker von Beruf und in Strausberg beheimatet. Er ist Vorstandsvorsitzender des „Märkischen Instituts für Technologie und Innovationsförderung“ (MITI). Er teilte mit: „Beruflich habe ich schon sehr oft Usbekistan besucht. Das Land bietet in jeder Hinsicht sehr viel. Ich bin immer gerne dort und fühle mich dort sehr wohl“. Der Volkswirt Dr. Malte Kaufmann kommt aus Heidelberg und gehört dem Deutschen Bundestag seit 2021 an. Der Parlamentarier erklärte: „Heute feiert die usbekische Botschaft in Berlin den 35. Jahrestag der Unabhängigkeit Usbekistans mit zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Ich habe das Land im Rahmen von OSZE und IPU bereits zweimal bereist und war außerordentlich angetan von der Freundlichkeit der Menschen, der reichhaltigen Kultur, der Schönheit des Landes und der rasanten, modernen Entwicklung. Ich wünsche dem Land alles Gute, Gottes Segen und viele weitere Jahre in Frieden und Unabhängigkeit! Danke an den Botschafter S.E. Herrn Dilshod Akhatov für die Einladung!“

Die Gäste konnten in der Botschaft Kunstwerke betrachten und die Aufführungen von Musikern und Tänzern aus Usbekistan genießen. Zum Abschluss probierten die Gäste usbekische Köstlichkeiten. Das Nationalgericht, der Plov, erfreute sich besonders großer Zustimmung bei den Teilnehmern der Unabhängigkeitsfeier.
Text/Foto: Volker Neef