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Ausstellung des tadschikischen Malers Kamol Nadirov

Kamol Nadirov (Foto: Alexander Heiser)

Die erste Ausstellung des tadschikischen Malers Kamol Nadirov wird im Nachbarschaftsheim Schöneberg am 18. Juli 2026 um 17 Uhr mit Live-Musik in der Holsteinischen Straße 30 in Friedenau eröffnet. Für die musikalische Gestaltung sorgt der singende Pfarrer Wolf Fröhling aus der ev. Philippus – Nathanael Kirchengemeinde.

Kunstwerk von Kamol Nadirov (Foto: Alexander Heiser)

Die Ausstellung der Deutsch – tadschikischen Gesellschaft mit 22 ausgesuchten Werken sollte man als ein Projekt zur kulturellen Verbindung zwischen Deutschland und Tadschikistan bzw. als einen Beitrag zur Völkerfreundschaft bezeichnen.

Der Maler und Bildhauer KAMOL NADIROV wurde 1957 in Chudschand/Tadschikistan geboren. Er hat an der Chudschander Uni Kunst und Malerei studiert und an der Theater-und Kunsthochschule in Taschkent Monumentaldekoration und Malerei.

Er verbindet in seinen Gemälden tief verwurzelte Traditionen aus Zentral Asien mit einer modernen persönlichen künstlerischen Vision.

Kunstwerk von Kamol Nadirov (Foto: Alexander Heiser)

Seine Gemälde sind sehr farbreich und farbintensiv, manche sind echt ikonisch, insbesondere die Frauenportraits.  Seine Kunst lädt zu einer Auseinandersetzung mit Identität, kulturellem Wandel und dem Dialog zwischen Tradition und Moderne. Kamol Nadirov ist auch ein hervorragender Bildhauer. In seiner Heimatstadt hat er sehr viele eindrucksvolle Skulpturen geschaffen, darunter auch das berühmte Denkmal für den Dichter Kamol Chudschandi, Namensvetter unseres Malers.

Der Eintritt ist frei. Spenden für den Maler und die Musik sind willkommen.

Text: Reinhard Frede

Foto: Alexander Heiser

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