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Dr. Alexander King, MdA: „Das BSW ist wieder da! Rückenwind aus Sachsen-Anhalt für Berlin“
Alexander King und Sahra Wagenknecht (Foto: Privat)
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Dr. Alexander King, MdA: „Das BSW ist wieder da! Rückenwind aus Sachsen-Anhalt für Berlin“

Dr. Alexander King gehört dem Berliner Abgeordnetenhaus an. Der Parlamentarier Dr. Alexander King aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg bildet zusammen mit Josephine Thyret als Doppelspitze den Landesvorstand Berlin der Partei BSW. Wir sprachen mit ihm über das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Flagge des Bundeslandes Sachsen-Anhalt (Foto: Frank Pfuhl)

HAUPTSTADTECHO: Wie bewerten Sie das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt?

Alexander King: „Aus dem Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ziehe ich drei Schlüsse:

1. Das BSW ist wieder da! Ich freue mich über den Erfolg unserer
Mitstreiter in Sachsen-Anhalt und nehme den Rückenwind mit in die
letzten zwei Wahlkampfwochen in Berlin. Medien und Umfrageinstitute
haben uns das nicht zugetraut und das BSW schon abgeschrieben. Aber wir haben den Einzug geschafft. Auch hier in Berlin haben wir gute Chancen, denn wir sind in der Breite verankert, wie wir bei der
Unterschriftensammlung für unsere Kandidaten eindrucksvoll gezeigt
haben.

2. In Deutschland herrscht Wechselstimmung und sie hat viel mit der
Politik von Merz und Schwarzrot im Bund zu tun. Es geht um die wachsende Kriegsgefahr, um Aufrüstung und Sozialabbau, um steigende Energiepreise, die sich auf Sprit- und Heizkosten auswirken, um Deindustrialisierung und Arbeitsplätze. Diese Wechselstimmung wird auch in Berlin durchschlagen. Ich bin mir sicher, dass die CDU auch in den Berliner Umfragen stark über- und das BSW unterbewertet ist.

3. Apropos Umfragen: Sachsen-Anhalt hat gezeigt, dass man sich davon
nicht kirre machen lassen soll. Auch dort lagen wir kurz vor der Wahl
zwischen 3 und 4 Prozent in den Umfragen. Es sind 5,3 Prozent geworden. Und so wird es auch in Berlin sein. Ob bewusster Versuch, uns vor Wahlen herunterzuschreiben und unsere Wähler zu entmutigen, oder ob Messprobleme im Umgang mit einer neuen Partei – feststeht, dass jede Stimme für das BSW zählt und zum Schluss auch zur Geltung kommt“.

Text: Volker Neef

Foto: Privat; Frank Pfuhl

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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