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Ein halber Doppelpunkt erfuhr seine volle Würdigung

Semikolon (Foto: Frank Pfuhl)

Ein Doppelpunkt hat in unserer Sprache selbstverständlich eine wichtige Funktion. Das Satzzeichen steht vor einer Aufzählung, einem Zitat oder einer wörtlichen Rede.

Das Satzzeichen Semikolon wird von Germanisten auch als „halbes Kolon“ oder als „halber Doppelpunkt“ bezeichnet. Umgangssprachlich nennt man das Semikolon oft Strichpunkt. Man verbindet zwei gleichrangige Sätze oder Wortgruppen mit dem „halben Doppelpunkt“.

Halber Doppelpunkt (Foto: Frank Pfuhl)

Das „halbe Kolon“ verursacht eine stärkere Trennung als ein Komma. Das Semikolon trennt hingegen nicht so stark wie der Punkt. Grammatikalisch gilt: Nach einem Semikolon wird klein weitergeschrieben. Ausnahmen bilden Substantive, die nach einem „halben Kolon“ folgen oder Eigennamen.

Aus den USA stammt die Idee, dem „halben Doppelpunkt“ einen Tag zu widmen. Der 16. April ist der „World Semicolon Day“. Auf Deutsch nennt sich dieser merkwürdige Feiertag „Welttag des Semikolons“. Gelegentlich hört man auch den Ausspruch „Internationaler Tag des Semikolons“.

Erstmals gedachte man des Satzzeichens „Halber Doppelpunkt“ am 16. April 2013, heute vor 13 Jahren. Wie unsere werten Leser schnell festgestellt haben, ist dieser Artikel ohne Semikolon ausgekommen!

Text/Foto: Frank Pfuhl

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