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Ein spezielles Kopftuch ohne religiösen Hintergrund

Handtuch als Turban (Foto: Frank Pfuhl)

Ein ganz wichtiger Hinweis für unsere werten Leserinnen und Leser: Wenn Sie am heutigen 25. Mai Zeitgenossinnen und Zeitgenossen mit einem Handtuch, dass als Turban um den Kopf gewickelt worden ist oder in der Öffentlichkeit weibliche und männliche Handtuchträger sehen, die ein Handtuch mit sich führen: Seien Sie gewiss, diese Herrschaften kommen weder aus dem Badesee noch möchten sie dorthin! Bei Damen gilt zudem: Das „Kopftuch“ in diesem Fall hat keinen religiösen Hintergrund!

Seit 2001 findet am 25. Mai der „Towel Day“, also der „Handtuch-Tag“, statt. Das Handtuchtragen in der Öffentlichkeit erfolgt aus tiefer Ehrfurcht für den viel zu früh an einem Herzinfarkt verstorbenen englischen Schriftsteller Douglas Adams. Er lebte von 1952 bis 2001. Der Engländer verfasste eine satirische Science-Fiction-Reihe. Der Titel lautet „Per Anhalter durch die Galaxis“. Der Originaltitel ist: „The Hitchhiker’ s Guide to the Galaxy“. 

Vielfach wird das Werk in Deutschland auch als „Per Anhalter ins All“ herausgegeben. In diesem Satire-Werk trägt eine der Hauptfiguren, nämlich der Ford Prefect, immer ein Handtuch mit sich herum. In der Verfilmung der BBC-Serie aus dem Jahre 1981 spielt der aus England stammende Schauspieler David Dixon, der 1947 zur Welt kam, den Alien-Journalisten Ford Prefect.

Douglas Adams hatte den Ford Prefect sagen lassen: „Ein Handtuch ist das Nützlichste, was man auf Reisen durch die Galaxis mit sich führen kann“. 

Also, liebe Leser, wenn Sie heute, am 25. Mai, Handtuchträger in der Öffentlichkeit sehen, wissen Sie: Es sind die wahren Fans auf Erden des unvergessenen Schriftstellers Douglas Adams. 

Text: Volker Neef

Foto: Frank Pfuhl

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