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Ruhrfestspiele eröffnet
Ruhrfestspielhaus (Foto: Svetlana Reinwarth)
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Ruhrfestspiele eröffnet

Traditionell beginnen die Ruhrfestspiele in Recklinghausen immer am 1. Mai, dem Tag der Arbeit.

Das Theaterfestival im Ruhrgebiet steht in diesem Jahr unter dem Motto „Zweifel und Zusammenhalt“. Zum ersten Mal seit vielen Jahren eröffnen die Ruhrfestspiele in Recklinghausen wieder einmal mit einem deutschsprachigen Schauspiel. Man führt das Werk von Samuel Beckett „Warten auf Godot“ auf. Dabei handelt es sich um einen Klassiker des absurden Theaters. Matthias Brandt ist in diesem Stück auf der Bühne zu erleben.

Ruhrfestspielhaus (Foto: Volker Neef)

Eine Deutschlandpremiere findet im Rahmen der Ruhrfestspiele auch statt. Dabei handelt es sich um die Kammeroper „The Great Yes, the Great No“. Der Komponist der Kammeroper ist der 1955 in Südafrika geborene William Kentridge. Der Künstler erhielt bisher zahlreiche Ehrungen. Dazu zählen z. B. 2003 der „Goslarer Kaiserring”. Die Yale-Universität in den USA verlieh ihm 2013 die Ehrendoktorwürde im Fachbereich Kunst.

Die Schauspielerin Lina Beckmann wird zwei Abende ganz allein bestreiten. Wolfram Koch tritt ebenfalls in einem Soloprogramm auf.

Die Ruhrfestspiele enden am 9. Juni, dem Pfingstmontag.

Text: Volker Neef

Fotos: Svetlana Reinwarth; Volker Neef

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Redaktion HauptstadtEcho
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