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„Vom Herzen des Dongting an die Ufer des Mains“

Stv. Hauptgeschäftsführerin Bank of China/Frankfurt, Frau Li Kuang (Foto: RRB)

Unter diesem nahezu poetisch klingenden Titel stellte sich die Stadt Yiyang aus China am 21. Mai in der hessischen Stadt Raunheim vor, ihrerseits am Ufer des Mains und in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Flughafens gelegen. Und der See „Dongting“ ist in unmittelbarer Nähe der sich präsentierenden Stadt Yiyang gelegen, dem zweitgrößten Binnensee der Volksrepublik China. Er wird von mehreren Flüssen gespeist und entwässert in den nördlich am See vorbeifließenden Jangtsekiang.

Stv. Generalsekretär Zhu Fengzhang (Foto: RRB)

Man beschrieb im Titel der Präsentation also die Reise der Delegation vom heimischen See an den deutschen Fluss Main. Und Yiyang ist eine knapp 4 Mio. Einwohner zählende Stadt in der zentralchinesischen Provinz Hunan (mehr als 66 Mio. Einwohner, Hauptstadt Changsha), die ihrerseits eine bemerkenswert dynamische Entwicklung aufzuweisen hat und in ihrer Wirtschaftskraft inzwischen unter den TOP 10 der insgesamt 31 chinesischen Provinzen rangiert.

l.-r.: Kammerpräsident Song Feng, Dr. Michael Borchmann, Stv. GenSekr. Zhu Fengzhang, Stv. Direktor He Shun (Foto: Frau Yang Junzi)

Organisiert von der Stadtregierung Yiyangs unter Mitwirkung des Präsidenten der Hunan Handelskammer in Deutschland, Herrn Song Feng, wurde die Präsentation durch eine filmische Darstellung der Stadt eröffnet. Die Besucher lernten die lang zurückreichenden historischen Ursprünge Yiyangs ebenso kennen wie ihre besondere landschaftliche Attraktivität und auch die Entwicklung zu einem heute ausgesprochen attraktiven Wirtschafts-Standort.

Begrüßt wurden die Besucher durch den Stv. Generalsekretär der Stadtregierung, Herrn Zhu Fengzang. Er verdeutlichte die Zielrichtung von Besuch und Veranstaltung, nämlich den Wirtschafts- und Handelsaustausch sowie die industrielle Kooperation zwischen Yiyang und Deutschland zu vertiefen sowie eine praktische Austauschplattform für wechselseitige Investitionen, Handelsaustausch und technologische Kooperation zu errichten. Herr Zhu beschrieb die statistischen Strukturmerkmale seiner Stadt ebenso wie die sie umgebende malerische Natur oder auch den hier produzierten besonderen Tee. Yiyang sei als  wichtiger Knoten im Wirtschaftsgürtel des Jangtse-Flusses gelegen, mit großer wirtschaftlicher Attraktivität. Als Schwerpunkte seien High-End-Geräte-Fertigung, Neue Materialien, Elektronische Datenverarbeitung, Lebensmittelverarbeitung, moderne Landwirtschaft, Kultur und Tourismus sowie Gesundheitswesen zu nennen.

Gruppenfoto der Teilnehmer (Foto: Frau Yang Junzi)

Als deutscher Redner unterstrich MDgt. a.D. Dr. Michael Borchmann die Bedeutung derartiger Besuche und Präsentationen für den bilateralen Austausch. Gerade an einer Veranstaltung einer Stadt aus der Provinz Hunan nehme er besonders gerne teil, habe ihn doch seine erste Chinareise vor vielen Jahren nach Hunan und dessen Hauptstadt Changsha geführt, seiner Zeit in einer Delegation des damaligen hessischen Vize-Ministerpräsidenten Dr. Jörg-Uwe Hahn. Dr. Borchmann empfahl den Besuchern aber auch, es nicht bei einem Besuch zu belassen. Solide Beziehungen ließen sich vor allem durch wiederholte Besuche und auch durch eine eigene Repräsentanz der Stadt in Deutschland aufbauen.

Der stellvertretende Direktor des Handelsbüros von Yiyang, Herr He Shun, stellte anschließend die Attraktivität der Stadt für Investoren im Detail vor, wie etwa die die idealen logistischen Bedingungen zu Lande (Hochgeschwindigkeitszüge und -Straßen), zu Wasser und in der Luft (nahe gelegener Großflughafen Changsha) vor. Oder auch die nachhaltige Produktion kam zur Sprache, wie beispielsweise der Ersatz von Kunststoffprodukten durch Gegenstände aus Bambus.

Blick in den Veranstaltungssaal (Foto: Frau Yang Junzi)

Weitere Vertiefungen folgten durch die Herren Direktoren Qiu Sibing (Kreis Taojiang) und Xu Jun (Bezirk Ziyang). Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch Vorträge von Wirtschaftsvertretern aus dem Besucherkreis, ein Get-Together und ein chinesisches „Dinner“.  

Text: RRB

Fotos: Frau Yang Junzi; RRB

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