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„37°“-Doku über das Armutsrisiko alleinerziehender Mütter
Die alleinerziehende Renata kümmert sich auch um die medizinische Versorgung ihres Sohnes Julian. (© ZDF und Florian Stege)
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„37°“-Doku über das Armutsrisiko alleinerziehender Mütter

In der ZDFmediathek und im ZDF

Mehr als 40 Prozent der 2,6 Millionen Alleinerziehenden in Deutschland leben unterhalb der Armutsschwelle. In der „37°“-Dokumentation „Eine für alles ‒ Armutsrisiko alleinerziehender Mütter“ begleitet das ZDF Cindy, Janine und Renata und zeigt, wie die Frauen um jeden Cent kämpfen – mit dem Ziel, ihren Kindern ein halbwegs glückliches Leben ermöglichen zu können. Der Film ist am Dienstag, 20. August 2024, ab 8 Uhr, in der ZDFmediathek abrufbar und um 22.15 Uhr im ZDF zu sehen.

Cindy (45) hat vier Söhne. Ihre Aufgabe als Mutter und Hausfrau ist ein Vollzeitjob, Zeit für einen Beruf ist nicht übrig. Die Reparatur für das Auto kann sie nicht bezahlen, selbst eine Zahnfüllung kann sie sich kaum leisten. Cindy führt Haushaltsbücher, die sie immer wieder auf Sparmöglichkeiten überprüft. Die Hilfe der Sozialarbeiterin sucht sie erst, als sie kurz vor der totalen Erschöpfung ist.

„Arm ist, wenn man jeden Cent mehrfach umdrehen muss“, sagt Janine (33). Sie ist nicht nur alleinerziehend, sondern auch Witwe. Janine trauert still, versucht, ihrer knapp dreijährigen Tochter Halt zu geben. Trotz aller Belastung im behördlichen Kampf um Witwen-, Waisenrente und Unterhalt, wagt sie einen Neuanfang: Janine lässt sich zur Erzieherin ausbilden und arbeitet mehrere Tage parallel zur Berufsschule.

Renata (49), gebürtige Polin, lebt mit ihrem Sohn Julian. Der 12-Jährige kam mit einem Herzfehler zur Welt und braucht nach zwei Schlaganfällen intensive Betreuung. Sein Vater verließ die Familie, und plötzlich fehlte ein Verdiener. Die komplette Betreuung, zu der auch die Arzt- und Therapiebesuche des Sohnes gehören, lasten auf Renata. Der Alltag der Betriebswirtin ist herausfordernd und ein Spagat zwischen Berufs- und Familienleben.

Die Sendung wird mit Untertiteln und Audiodeskription sowie mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) angeboten.

Das teilte unserer Redaktion die Pressestelle des ZDF mit. (Foto © ZDF und Florian Stege)

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Redaktion HauptstadtEcho
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