Staffel 2: sechs neue Folgen
„Against all Gods – Die Glaubens-WG“, 2025 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet, geht in die zweite Runde: Sechs Menschen unterschiedlichen Glaubens leben eine Woche lang unter einem Dach. In sechs Folgen werden sie nicht nur mit ihren jeweiligen unterschiedlichen Ansichten konfrontiert, sondern auch mit schwierigen Fragen: Wie will ich sterben? Wie bewege ich mich in einer Welt zwischen Krieg und Klimakrise? Und was passiert, wenn ich als religiöser Mensch meine Ehe beende? Prominente Gäste wie die Journalistin und Autorin Hanna Heim, Sexfluencerin Susanna Bouchain oder Kabarettistin Tereza Hossa kommen zu Besuch in die Glaubens-WG.

Sechs junge Menschen, sechs Weltanschauungen – eine orthodoxe Jüdin, eine Muslima, eine Protestantin, ein Hinduist, ein Buddhist und ein Atheist wohnen gemeinsam sechs Tage lang auf einem ehemaligen Bauernhof in Sachsen. Zwischen Küchentisch und Obstgarten werden Klischees entkräftet und Vorurteile auf den Prüfstand gestellt.

Wer betet wann, wer isst was und wer räumt eigentlich den Geschirrspüler aus? Im WG-Alltag zeigt sich schnell: Die großen Fragen des Glaubens stecken oft in den kleinen Momenten. Sie haben sechs Tage, um herauszufinden, was sie trennt und was sie eint. Verbindet die Mitbewohnerinnen und Mitbewohner am Ende des Experiments mehr, als sie anfangs glauben?

In sechs Folgen widmet sich das Format einer der wohl wichtigsten und drängendsten Fragen unserer Zeit: Kann es eine Welt geben, in der alle Religionen friedlich miteinander leben? So verschieden die WG-Bewohnerinnen und -bewohner sind, so vielfältig ist auch ihr Zusammenleben. In der zweiten Staffel „Against All Gods – Die Glaubens-WG“ kommen die großen Themen auf den Tisch: Darf man Gott spielen? Wie viel Humor verträgt die Religion – und wie viel Sex? Und immer richtet sich der Blick auf den Osten Deutschlands: Wie lebt es sich dort als religiöser oder nicht religiöser Mensch, mit oder ohne Migrationshintergrund?

Mal genießen die Sechs die Ruhe auf dem Hof, mal sind sie im sächsischen Umland unterwegs, mal werden sie von spannenden Besucherinnen und Besuchern überrascht. Spielerische Elemente bringen sie in die Diskussion, mal hitzig, mal humorvoll, aber immer intensiv.

Und dann wäre da noch die Frage: Wie fühlen sich eigentlich sieben Minuten in der Hölle an? Die Sechs finden es am eigenen Leib heraus, durch eine immersive Installation, die die sieben Todsünden bildlich erlebbar und auch hör- und fühlbar machen. Dabei kommen die Protagonistinnen und Protagonisten an ihre mentalen Grenzen.
Sendedatum:
Ab Freitag, 23. Oktober 2026, 5 Uhr, fünf Jahre lang abrufbar in der Mediathek.
Ab Sonntag, 25. Oktober 2026, 09.03 Uhr
Das teilte unserer Redaktion die Pressestelle des ZDF mit. (Foto © ZDF und Finnegan Godenschweger)