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Marokko feierte 27. Jahrestag der Thronbesteigung König Mohammeds VI. in Frankfurt am Main
Herr Generalkonsul Khalifa Ait Chaib bei seiner Ansprache (Foto: RRB)
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Marokko feierte 27. Jahrestag der Thronbesteigung König Mohammeds VI. in Frankfurt am Main

Der Generalkonsul des Königreichs Marokko in Frankfurt am Main, Herr Khalifa Ait Chaib, und seine Gemahlin Frau Rachida Lalaloui Kamal gaben sich die Ehre, anlässlich des 27. Jahrestages der Thronbesteigung seiner Majestät König Mohammeds VI. am 30. Juli zu einem Empfang einzuladen. König Mohammed VI. gehört der Dynastie der Alawiden an, übernahm den Thron in der Nachfolge seines Vaters Hassan II. im Jahre 1999 und ist zudem die höchste religiöse Autorität des Staates.

Und der Einladung von Herrn Generalkonsul und Gattin waren zahlreiche Gäste aus den Reihen des Consular Corps, aus der Politik und natürlich auch aus der marokkanischen Community gefolgt. Und herzlich begrüßten beide jeden einzelnen „Ankömmling“.

l.-r.: Herr Staatssekretär Degen, Herr Generalkonsul Ait Chaib mit Gattin und Tochter (Foto: RRB)

Anschließend erläuterte am Rednerpult Moderatorin Frau Hakima Ouamira namens des Herrn Generalkonsuls und seiner Gattin die hohe Bedeutung des 30. Juli, an dem man die Thronbesteigung von König Mohammed VI. im Jahre 1999, die Nationale Einheit und die Verbundenheit mit der Monarchie feiere. Beide Nationalhymnen wurden anschließend von einem Quartett junger Musiker dargeboten, bevor Herr Generalkonsul Ait Chaib das Wort ergriff. Es sei ihm eine große Ehre, am 27. Jahrestag des Thronfestes sprechen zu dürfen.  Dieser Tag werde im Lande intensiv gefeiert und stehe mit Symbolkraft für den Zusammenhalt des Landes, die Stabilität und die Treue zum Königshaus. Und dieses Königshaus habe eine sehr lange Tradition. Die Dynastie der Alawiden leite Marokko seit Jahrhunderten.

Herr Generalkonsul überreicht Herrn Staatssekretär Degen als Geschenk das Bild eines Berberpferdes (Foto: RRB)

Und nochmals herzlich begrüßte er die anwesenden Gäste, namentlich auch den Vertreter der Hessischen Landesregierung, Herrn Staatssekretär Christoph Degen. Der Nationalfeiertag seines Landes verbinde alte Tradition mit dem heutigen Marokko der Reformen, mit Innovation und Fortschritt. Er wies auf die bedeutenden strategischen Großvorhaben seines Landes hin wie den Ausbau von Verkehrshardware, Energienetzen und Industriezentren wie dem Hafen Tanger Med, der Schnellfahrbahn Al Boraq und massiven Solar- sowie Wasserstoffprojekten. Und mit Stolz erfülle auch, dass Marokko gemeinsam mit Spanien und Portugal die Ausrichtung der Fußball-WM übertragen worden sei, eine Brücke zwischen Europa und Afrika.  Mit Deutschland sei man durch das fast 70jährige Bestehen diplomatischer Beziehungen verbunden. Er sei zuversichtlich, dass die darauf gründende Kooperation auch weiter wachsen werde. Marokko sei jedenfalls bereit, unter Leitung des Königs weiter auf dem Erfolgsweg voranzuschreiten.

Herzlich begrüßte Herr Generalkonsul die Gäste, hier MDgt. a.D. Dr. Michael Borchmann (Foto: RRB)

Die herzlichen Glückwünsche der Hessischen Landesregierung zu diesem besonderen Tag überbrachte Herr Christoph Degen, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. Er bewerte die Entwicklung Marokkos mit den Worten Kontinuität, Stabilität und Zusammenarbeit. Das Land verbinde eine große Tradition mit wirtschaftlichem Fortschritt. Er selbst habe bereits 2007 erstmals Marokko besucht, im Rahmen einer politischen Jugendbegegnung. In einer unsicheren Welt sei Marokko ein Anker der Stabilität. Dem Land Hessen sei daran gelegen, die Zusammenarbeit mit Marokko weiter zu vertiefen. Marokko weise ein Wachstum von mehr als 4 Prozent auf. Davon könne man in Deutschland allenfalls träumen. Der Staatssekretär erwähnte mit Blick auf sein Ressort auch, dass es zwischen Hessischen und Marokkanischen Hochschulen bereits 14 Kooperationen gebe. Und er ließ nicht unerwähnt, dass man in Deutschland bei der jüngsten Fußball WM vom Auftritt des marokkanischen Teams beeindruckt gewesen sei.

Zahlreich vertreten waren die Mitglieder des Consular Corps, hier Japans Generalkonsul Herr Takeshi Ito (li.) und Kambodschas Honorarkonsul Herr Chanvann Mutt (Foto: RRB)

Die Veranstaltung hatte noch einen weiteren Höhepunkt zu bieten, nämlich eine filmische Darstellung der Reitkunst Tbourida. Aufgrund der Tradition der Berber genießt das Pferd in Marokko ein hohes Ansehen. Eine Tbourida zeigt die Kombination von Reiten und Schießen, die Reiter dabei in traditionellen Gewändern. Die Tbourida gehört seit einigen Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Nach der eindrucksvollen Aufführung wurden die Gäste mit marokkanischen Köstlichkeiten verwöhnt, sowohl mit kräftigen Speisen als auch mit verführerischen Süßigkeiten.  

Text/Foto: RRB

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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