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Frankfurt a.M.: Wirtschaftsgespräche im Rahmen des Deutsch-Koreanischen Forums
Staatsminister a. D. Martin Dulig, MdL bei der Begrüßung der Teilnehmer (Foto: RRB)
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Frankfurt a.M.: Wirtschaftsgespräche im Rahmen des Deutsch-Koreanischen Forums

Am 3. September im abendlichen Frankfurt am Main, im „Stadthaus“ unmittelbar neben dem ehrwürdigen Kaiserdom: Ein inspirierender und gehaltvoller „Business Dialogue“ im Rahmen des 24. Deutsch-Koreanischen Forums: Wirtschaftliche Resilienz in einer Welt voller Unsicherheiten.

Frau Generalkonsulin Frau Eunjeong Kim unterstrich die Bedeutung praktischer Kooperationen (Foto: RRB)

Das Koreanisch-Deutsche Forum wird von seinen Trägern als dauerhaftes, zivilgesellschaftliches Treffen bezeichnet, an dem prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Bildung beider Länder teilnehmen. Das Forum fördere jedes Jahr einen breiten und kontinuierlichen Dialog zwischen den beiden Ländern, indem es abwechselnd in Korea und Deutschland stattfinde. Die Teilnehmer des Deutsch-Koreanischen Forums diskutierten jedes Jahr über aktuelle Themen in Politik, Wirtschaft, Kultur und Bildung beider Länder, und die Ergebnisse der Diskussion werden in Form von politischen Empfehlungen verfasst und den Regierungen beider Länder übermittelt. Ins Leben gerufen wurde das Forum im Jahre 2002 im Rahmen eines Koreabesuches des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau. Und 2026 war Deutschland als Ausrichter an der Reihe, der Tagungsort die Zentrale der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Eschborn bei Frankfurt am Main.

Herr Staatssekretär Dr. Johannes Loheide beschrieb die Innovationsinitiativen Hessens (Foto: RRB)

Die Eingangs genannte Veranstaltung im Rahmen des diesjährigen Forums wurde organisiert von der IHK Frankfurt am Main, der Korean Chamber of Commerce and Industry un dem Deutsch-Koreanischen Forum in Kooperation mit der GIZ, dem Deutsch-Koreanischen Wirtschaftskreis, dem Ost-Asiatischen Verein (OAV) sowie dem Generalkonsulat der Republik Korea in Frankfurt am Main.

Das Podium unter Moderation von Herrn Ingo Imhoff (re./Foto: RRB)

Der Dialog in Frankfurt befasste sich mit der Fragestellung: Wie können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend dynamischen globalen Umfeld sichern? Denn dieses Umfeld wird zunehmend unsicherer: Geopolitische Spannungen, fragile Lieferketten und der globale Wettbewerb um Schlüsseltechnologien verändern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit. Umso wichtiger würden verlässliche internationale Partnerschaften und strategische Kooperationen. Dabei sei es hilfreich, dass Deutschland und Südkorea seit Jahrzehnten eine enge und vertrauensvolle wirtschaftliche Zusammenarbeit verbinde.

Willkommen hieß die Gäste im Stadthaus – unter ihnen auch Herr Rolf Mafael, Präsident der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft und früherer deutscher Botschafter in Seoul – der Vorsitzende des „Deutsch-Koreanischen Forum“, Martin Dulig (SPD). Er war von 2014 bis 2024 Wirtschaftsminister im Freistaat Sachsen. Seit 2004 gehört er dem Landtag an. Er unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung u.a. bei der Suche nach gemeinsamen Lösungen wie etwa der Digitalisierung. Auch die Generalkonsulin der Republik Korea in Frankfurt, Frau Eunjeong Kim, unterstrich in ihrem Grußwort die Bedeutung von Veranstaltungen wie der aktuellen in einer sich verändernden Welt. Viele Sektoren böten sich zur Zusammenarbeit an. Aber Dialog allein genüge nicht, man brauche konkrete Kooperation.

Aus Seoul angereist kam Frau Hee Jung Kim, Mitglied der Nationalversammlung – Gukhoe, hier mit MDgt. a.D. Dr. Michael Borchmann (Foto: RRB)

Dr. Johannes Loheide, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, hieß namentlich die aus Korea angereisten Teilnehmer herzlich willkommen. Es bilde sich eine neue Weltordnung heraus, die Lieferketten seien gefährdet. Innovation sei das Gebot der Stunde. Ausführlich erläuterte entsprechende Initiativen der Hessischen Landesregierung. Und er wies ferner auf die hohe Zahl koreanischer Unternehmen in Hessen hin.

Es folgte unter Moderation von Ingo Imhoff (GIZ) eine Podiumsdiskussion koreanischer und deutscher Experten zu der Thematik: „Zwischen Wettbewerb und Kooperation was sind die Prioritäten innovativer koreanischer und deutscher Unternehmen, um den wachsenden Unsicherheiten zu begegnen?“. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einem „Get-Together“.

Text/Foto: RRB

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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