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37°Leben: „Against All Gods – Die Glaubens-WG“
Die Glaubens-WG geht ich die zweite Runde: Die Muslimin Doha (l.), die Jüdin Lien (2.v.l.), die Christin Laura (3.v.l.), der Atheist Denis (4.v.l.), der Hinduist Saran (2.v.r.) und der Buddhist Titou (r.) leben sechs Tage lang zusammen unter einem Dach – kann das gutgehen? (Foto © ZDF und Finnegan Godenschweger)
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37°Leben: „Against All Gods – Die Glaubens-WG“

Staffel 2: sechs neue Folgen

„Against all Gods – Die Glaubens-WG“, 2025 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet, geht in die zweite Runde: Sechs Menschen unterschiedlichen Glaubens leben eine Woche lang unter einem Dach. In sechs Folgen werden sie nicht nur mit ihren jeweiligen unterschiedlichen Ansichten konfrontiert, sondern auch mit schwierigen Fragen: Wie will ich sterben? Wie bewege ich mich in einer Welt zwischen Krieg und Klimakrise? Und was passiert, wenn ich als religiöser Mensch meine Ehe beende? Prominente Gäste wie die Journalistin und Autorin Hanna Heim, Sexfluencerin Susanna Bouchain oder Kabarettistin Tereza Hossa kommen zu Besuch in die Glaubens-WG.

Die Glaubens-WG lacht ein letztes Mal gemeinsam über sich selbst und ihre Religionen. Für die Jüdin Lien bleibt vor allem die Erinnerung an Menschen, die ihr unerwartet ans Herz gewachsen sind (Foto © ZDF und Finnegan Godenschweger)

Sechs junge Menschen, sechs Weltanschauungen – eine orthodoxe Jüdin, eine Muslima, eine Protestantin, ein Hinduist, ein Buddhist und ein Atheist wohnen gemeinsam sechs Tage lang auf einem ehemaligen Bauernhof in Sachsen. Zwischen Küchentisch und Obstgarten werden Klischees entkräftet und Vorurteile auf den Prüfstand gestellt.

Es ist Einzugstag: Für knapp eine Woche ziehen fünf gläubige Menschen und ein Atheist in eine WG. Darunter Saran – der Hinduist (Foto © ZDF und Finnegan Godenschweger)

Wer betet wann, wer isst was und wer räumt eigentlich den Geschirrspüler aus? Im WG-Alltag zeigt sich schnell: Die großen Fragen des Glaubens stecken oft in den kleinen Momenten. Sie haben sechs Tage, um herauszufinden, was sie trennt und was sie eint. Verbindet die Mitbewohnerinnen und Mitbewohner am Ende des Experiments mehr, als sie anfangs glauben?

Vorurteile treffen auf echte Begegnungen. Für die Muslimin Doha wird der Tag zu einer Erfahrung, die zeigt, wie viel Offenheit entsteht, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen (Foto © ZDF und Finnegan Godenschweger)

In sechs Folgen widmet sich das Format einer der wohl wichtigsten und drängendsten Fragen unserer Zeit: Kann es eine Welt geben, in der alle Religionen friedlich miteinander leben? So verschieden die WG-Bewohnerinnen und -bewohner sind, so vielfältig ist auch ihr Zusammenleben. In der zweiten Staffel „Against All Gods – Die Glaubens-WG“ kommen die großen Themen auf den Tisch: Darf man Gott spielen? Wie viel Humor verträgt die Religion – und wie viel Sex? Und immer richtet sich der Blick auf den Osten Deutschlands: Wie lebt es sich dort als religiöser oder nicht religiöser Mensch, mit oder ohne Migrationshintergrund?

Der Franzose Titou (28) wurde in Mönchengladbach geboren, wuchs in Augsburg auf und hat eine spirituelle Reise hinter sich: atheistisch aufgewachsen, befasste er sich mit der hinduistischen Lehre und entschied sich schließlich für den Buddhismus (Foto © ZDF und Finnegan Godenschweger)

Mal genießen die Sechs die Ruhe auf dem Hof, mal sind sie im sächsischen Umland unterwegs, mal werden sie von spannenden Besucherinnen und Besuchern überrascht. Spielerische Elemente bringen sie in die Diskussion, mal hitzig, mal humorvoll, aber immer intensiv.

Laura (35) ist Christin, Geografin und politisch engagiert. Mit ihrer Haltung, dass „Jesus links ist“, sorgt sie in der Glaubens-WG immer wieder für spannende Diskussionen (Foto © ZDF und Finnegan Godenschweger)

Und dann wäre da noch die Frage: Wie fühlen sich eigentlich sieben Minuten in der Hölle an? Die Sechs finden es am eigenen Leib heraus, durch eine immersive Installation, die die sieben Todsünden bildlich erlebbar und auch hör- und fühlbar machen. Dabei kommen die Protagonistinnen und Protagonisten an ihre mentalen Grenzen.

Sendedatum:

Ab Freitag, 23. Oktober 2026, 5 Uhr, fünf Jahre lang abrufbar in der Mediathek.

Ab Sonntag, 25. Oktober 2026, 09.03 Uhr

Das teilte unserer Redaktion die Pressestelle des ZDF mit. (Foto © ZDF und Finnegan Godenschweger)

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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