In Armenien kam Stepan Gantralyan im Jahre 1963 zur Welt. Damals existierte die UdSSR noch.
Stepan Gantralyan studierte in Armenien Regie und Schauspiel, Germanistik und Kulturwissenschaften. Durch zwei Goethe-Stipendien ist er nach Deutschland gekommen, wo er seit 1999 lebt und als Schauspieler, Liedermacher, Kunstmaler und Sänger arbeitet. Von 1999 bis 2005 war er festes Ensemblemitglied am Theater an der Ruhr bei Roberto Ciulli. Später spielte er in verschiedenen Theaterprojekten in Göttingen, in Köln und in Berlin u. a. am Theater unterm Dach, am Kleinen Theater am Südwestkorso und am Hebbel am Ufer.

Wir sprachen mit ihm.
HAUPTSTADTECHO: Was können Sie aktuell berichten?
Stepan Gantralyan: „Ich freue mich sehr, zum zehnten internationalen Jubiläumspoesiefestival „Zhukovsky“ in Tartu, in Estland gelegen, zurückzukehren.
Bereits vor vier Jahren durfte ich an diesem besonderen Festival teilnehmen – umso schöner ist es, nun wieder Teil dieser internationalen poetischen Begegnung zu sein. Tartu verbindet hier Menschen und Stimmen aus verschiedenen Ländern und schafft einen wunderbaren Raum für Poesie, Austausch und Begegnung“.

HAUPTSTADTECHO: Vielen Dank für das Gespräch.
Text: Volker Neef
Foto: Privat