Nach 25 Jahren kommt die EuroPride wieder nach Deutschland. Der CSD Dresden e.V. hat sich am 10. Oktober auf der EPOA AGM in Magdeburg erfolgreich durchgesetzt und holt die EuroPride 2029 nach Sachsen. Die LSU Berlin gratuliert dem gesamten Team des CSD Dresden herzlich zu diesem historischen Erfolg.
Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der LSU Berlin, René Powilleit: „Wir freuen uns von ganzem Herzen mit dem CSD Dresden! Dass die EuroPride 2029 nach Sachsen kommt, ist ein gewaltiges Signal zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das Motto ‚Turn Walls into Bridges‘ könnte treffender kaum sein: Dresden zeigt, wie aus historischen Trennlinien und gesellschaftlichen Spannungen starke Verbindungen wachsen können.

Der CSD Dresden leistet seit Jahren herausragende Arbeit für die Sichtbarkeit und Akzeptanz der LSBTIQ+-Communities – oft in einem politisch und gesellschaftlich herausfordernden Umfeld. Dass die europäischen Pride-Organisatoren Vertrauen in diese Bewerbung gesetzt haben, ist eine verdiente Anerkennung und eine Chance für die gesamte Region und Deutschland insgesamt.
Für Berlin und den gesamten Osten Deutschlands ist diese Wahl ein klarer Auftrag: Wir müssen Brücken bauen – zwischen Ost und West, zwischen urbanen Zentren und ländlichen Räumen sowie über Grenzen hinweg. Die LSU Berlin steht fest an der Seite des CSD Dresden und wird den Verein auf dem Weg zur EuroPride 2029 nach Kräften unterstützen.“
Die EuroPride ist die größte europäische Großveranstaltung der LSBTIQ+-Community und zieht Besucherinnen und Besucher aus aller Welt an. (PM/Foto: Frank Pfuhl)