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Bert Beel und die IFA
Siegerurkunde für Bert Beel (Foto: Privat)
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Bert Beel und die IFA

Am 5. September haben sich die Messepforten unter dem Funkturm in Charlottenburg zur IFA geöffnet. Sie endet am 9. September.

Der Schlagersänger, Parodist, Textautor und Moderator Bert Beel hat eine ganz bestimmte IFA tief in seinem Künstlerherzen sozusagen fest implantiert.

Bert Beel (Foto: BiWe)

Wir sprachen mit dem vielseitigen Künstler.

Hauptstadtecho: „IFA und Bert Beel, da war doch was?

Bert Beel: „Meine ganz persönlichen Erinnerungen an die IFA in Berlin gehen zurück in das Jahr 1973. Der damals völlig unbekannte Bert Beel hatte am 5. September 1973 an der Endausscheidung des „ARD -Talentschuppens“ teilgenommen. Freunde hatten mich zuvor gefragt, ob ich denn „noch alle Tassen im Schrank“ hätte, an so einem renommierten Wettbewerb teilzunehmen?“

Hauptstadtecho: Jetzt aber„Butter bei die Fische“ bitte!

Bert Beel: „Ich hatte mich unter 6.600 Nachwuchs- Talenten als Vorrunden- Sieger qualifiziert. Das war mein erster Live- Auftritt im Fernsehen, damals noch mit einer Begleitband. Es war kein Playback wie später üblich bei einigen Künstlern.

Bert Beel (Foto: BiWe)

Ich stand mit schlotternden Knien zum Auftritt bereit, als mich der seinerzeit sehr beliebte und populäre Moderator Karl-Heinz Hollmann als „Bernd“ statt BERT BEEL ansagte, ich auf die Bühne stürzte und plötzlich ein totaler Stromausfall meinen Auftritt zum Stillstand brachte. Auf dem Bildschirm erschien das Wort: BILDSTÖRUNG! Der Ton blieb erhalten und man hörte die wilden Bemühungen der Techniker, das Bild wieder herzustellen, was nach Minuten auch wieder geschah. Der Moderator kündigte mich noch einmal mit richtigem Namen an und ich setzte meinen dreiminütigen Auftritt „unter Strom“ fort. Das war der Anfang meiner inzwischen über 50jährigen musikalischen Reise, begleitet auch immer wieder mal von „Pleiten, Pech und Pannen!“

Jura-Kaffeemaschine (Foto: Volker Neef)

Für mich ist die IFA heute eine Messe, die mich fasziniert, wenn ich höre, dass es Kaffeemaschinen gibt, die ich von unterwegs einschalten kann, um dann zuhause angekommen, einen frischen Kaffee zu genießen“.

Text: Volker Neef

Fotos: BiWe; Privat; Volker Neef

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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