In der CSSR war Alexander Dubček (1921 bis 1992) ein tschechoslowakischer und slowakischer Politiker. Als Erster Sekretär der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei war er in der Zeit von 1968 bis 1969 der mächtigste Politiker der CSSR. Alexander Dubček wurde die Leitfigur des „Prager Frühlings“. Damit war ein Kommunismus mit sehr viel Menschlichkeit gemeint.
Der UdSSR missfiel diese Politik. Die Sowjetische Armee und andere Staaten des Ostblocks beendeten die zarten Prager Versuche, den Kommunismus zu liberalisieren.

Am 21. August 1968, heute vor 58 Jahren, überfielen die Sowjetunion und einige ihrer Satellitenstatten die CSSR. Bis zum Fall des Eisernen Vorhangs 1990 blieben die ausländischen Soldaten in der CSSR stationiert. Am 1. Januar 1993 zerfiel die Tschechoslowakei und es bildeten sich die beiden unabhängigen Staaten Tschechische Republik und die Slowakei. Prag wurde die Hauptstadt der Tschechischen Republik, Bratislava die Hauptstadt der Slowakei.
Text: Adam Neef
Fotos: Adam Neef; Udo Horn