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Dr. Alexander King, MdA zum Anschlag auf den CSD
Dr. Alexander King, MdA (Foto: Ben Gross)
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Dr. Alexander King, MdA zum Anschlag auf den CSD

Dr. Alexander King (BSW) gehört dem Berliner Abgeordnetenhaus an. Der Parlamentarier aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg bildet zusammen mit Josephine Thyret als Doppelspitze den Landesvorstand Berlin der Partei BSW.

Der Parlamentarier hat sich zum Anschlag auf den CSD geäußert. Dr. Alexander King (BSW) erklärte: „Die Trauer um das Opfer, die Genesungswünsche an die Verletzten und das Entsetzen über die Tat, das steht jetzt im Vordergrund.

Aber daraus muss auch ein politischer Auftrag werden: Wie schützen wir die Freiheit und die Menschen in diesem Land und in Berlin vor islamistischem Terror? Deutschland hat, Berlin hat ein Islamismus-Problem, aber die Politik wollte es lange nicht wahrhaben.

Mutige Frauen wie Güner Balci und Seyran Ates machen seit Jahren darauf aufmerksam und riskieren viel dabei. Aber kaum jemand hört hin, oft werden Mahner noch als Rechte verunglimpft. Wie kann es sein, dass mitten unter uns junge Leute mit einem solchen Hass gegen das Selbstverständlichste, das zu unserer Gesellschaft gehört, die persönliche Freiheit, die sexuelle Selbstbestimmung, aufwachsen? Unkontrollierte Migration, fehlgeschlagene Integration, vieles trägt dazu bei, dass in Deutschland mittlerweile Parallelgesellschaften existieren, in denen unsere demokratischen Werte überhaupt keine Rolle mehr spielen, sogar verachtet werden.

Diejenigen, die das Problem jahrzehntelange totgeschwiegen haben, sogar noch offene Grenzen forderten, sind heute die Ersten, die Kritikern vorwerfen, das Geschehene zu „instrumentalisieren“, anstatt sich zu fragen, was sie selbst zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Es geht nicht um Instrumentalisierung: Der mutmaßlich islamistisch motivierte Angriff auf den Berliner CSD muss endlich dazu führen, dass wir genau hinschauen, was in unserer Stadt los ist, und Gegenstrategien entwickeln: Da geht es um Einwanderung, Integration und Einbürgerung, um Schulbildung, Sozialpolitik und vieles mehr.

Da geht es aber auch um die innere Sicherheit, denn der mutmaßliche Täter war als Islamist bekannt, er wollte beim IS anheuern, besuchte Presseberichten zufolge eine „Deradikalisierungsmaßnahme“, war vor kurzem noch im Gefängnis, wurde verdächtigt, einen staatsgefährdende Straftat vorbereitet zu haben. Wie kann es sein, dass eine solche Person an einem solchen Tag unbeobachtet herumlaufen bzw. fahren kann?“

Das teilte unserer Redaktion Dr. Alexander King (BSW), MdA mit. (Foto: Ben Gross)

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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