Das 1951 von der Bundesregierung errichtete Kraftfahrtbundesamt (KBA) hatte Anfangs seinen Sitz in Bielefeld. Bereits ein Jahr später verlegte man den Dienstsitz nach Flensburg.
Diese Behörde soll die wichtigsten Aufgaben zentralisieren, um den bundesdeutschen Autoverkehr zu überwachen. Alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge überwacht das KBA. Es kann sogar Verkehrssündern den Führerschein entziehen. Im KBA führte man 1974 die „Verkehrssünderkartei“ ein. Dort werden die sogenannten „Punkte in Flensburg“ eines jeden Autofahrers oder Motorradfahrers festgehalten.

Einen riesigen Schub bekam die Behörde 1990. Mit der Wiedervereinigung kamen über 1 Million Fahrzeuge hinzu. Seit 2016 können die Einträge in der „Verkehrssünderkartei“ auch online eingesehen werden. Dazu bedarf es eines vorher gestellten Antrags.
Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) ist am 4. August 1951, heute vor 75 Jahren, gegründet worden.
Text/Foto: Volker Neef