Unseren werten Lesern hatten wir ja bereits die Heilpraktikerin Annette Ufermann vorgestellt. Seit 1996 ist sie als Heilpraktikerin tätig. Ihre Praxis befindet sich in Charlottenburg.
Die Heilpraktikerin Annette Ufermann hat erneut einen wertvollen Rat parat! Sie sagt: „Tragen einer Mütze, Entspannung und achtsamer Umgang mit Stress ist in der kalten Jahreszeit besonders wichtig!“
Ferner sagt sie: „Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, der Wind pfeift um die Ohren, jetzt ist die Zeit der warmen Mützen, Schals und Handschuhe wie bereits in meinem vorherigen Beitrag „Herbstzeit-Mützenzeit“ erwähnt. Heute möchte ich mich einem Thema widmen, das mich in meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Tinnitus besonders beschäftigt: Ohrgesundheit und Hörvermögen im Zusammenspiel von Kälte, Nackenverspannung und Stress.

Bitte Ohren in der kalten Jahreszeit vor Kälte und Wind schützen!
Wenn wir draußen in der Kälte die Schultern hochziehen?! Kennen Sie das? Draußen ist es kalt, der Wind pfeift uns um die Ohren, unbewusst ziehen wir die Schultern hoch bis zu den Ohren, der Nacken wird fest, der Kiefer spannt sich an und erst später im Warmen merken wir wie verspannt wir draußen waren.
Eine dauerhaft verspannte Nacken- und Schultermuskulatur kann gesundheitliche Folgen haben. Bei manchen Menschen beeinflussen Verspannungen im Nacken und Kiefer auch die Wahrnehmung von Ohrgeräuschen.
Ein Zusammenhang ist besonders dann denkbar, wenn sich der Tinnitus bei bestimmten Kopfbewegungen, beim Zusammenbeißen der Zähne oder Muskelanspannung verändert. Tinnitus hat meist mehrere Ursachen, Verspannungen im Nacken können ihn begünstigen.

Eine kleine Übung dreimal täglich durchgeführt für die Nackenentspannung:
Die „Ja – Nein- Ich weiß nicht“ – Übung:
1) JA: Neigen Sie den Kopf 7mal langsam nach vorn und zurück!
2) Nein: Drehen Sie den Kopf 7mal langsam nach links und rechts in einer geraden Linie!
3) Ich weiß nicht: Heben Sie beide Schultern 7mal hoch bis zu den Ohren, schauen Sie dabei nach oben und lassen Sie dann die Schultern locker fallen, dabei kräftig Ausatmen!
Führen sie die Übung 3mal täglich aus und genießen Sie die Entspannung im Nackenbereich!
Das Wort Tinnitus stammt vom lateinischen `tinnire` und bedeutet „klingeln“.
Es gibt viele unterschiedliche Ohrgeräusche: Pfeifen, Summen, Rauschen, Brummen, Piepen, Zischen, manche beschreiben sogar, dass sie melodieartige Tonfolgen hören.
Manche Menschen hören einen hohen Ton ohne äußere Geräuschquelle, andere hören ein tiefes Rauschen, bei manchen ist er ständig da, bei anderen kommt und geht das störende Geräusch.
Es werden viele Ursachen für die Entstehung von Tinnitus diskutiert, meist ist es eine Kombination aus verschiedenen Ursachen.
Was können wir selbst vorbeugend tun???
– auf ausreichend Schlaf achten!
– ausreichende Flüssigkeitszufuhr!
– Nackenverspannungen durch sanfte Bewegungsübungen oder Massagen lockern!
– manchen Patienten hilft eine zusätzliche tägliche Magnesiumeinnahme für eine normale Muskelfunktion.
Tinnitus ist ein komplexes Thema und es gibt viele mögliche Ursachen. Der Winter lädt uns ein, achtsamer mit uns umzugehen:
Ohren warm halten mit einer Mütze, Nacken locker halten, ausreichender Schlaf und ausreichend Trinken ist auch im Winter wichtig.
Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, möglichst bei Tageslicht (Vit D Produktion) und bewusste Ruhe- und Entspannungspausen wirken präventiv.
Passen Sie gut auf sich und Ihre Ohren auf und kommen Sie entspannt und gesund durch die kalte Jahreszeit!!!“
An dieser Stelle bedanken wir uns erneut bei der Heilpraktikerin Frau Annette Ufermann für die guten medizinischen Ratschläge! (Fotos: Privat; Volker Neef)