Moritz Wimmer ist Vorsitzender der Julis Berlin. Die FDP und die Julis nahmen am 15.September an einer Gegendemonstration teil. Die Linke rief zu einer Demonstration am Mierendorffplatz auf. Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf trat Die Linke bei einer Kundgebung auf, um sich weiterhin für Enteignungen von Wohneigentum aussprechen zu können. Wir sprachen mit Moritz Wimmer.

HAUPTSTADTECHO: Was waren Ihre Motive, an der Kundgebung als Gegendemonstranten aufzutreten?
Moritz Wimmer: „Dazu möchte ich folgendes sagen: Die Linke wird Berlin nicht bezahlbarer machen, sondern die Stadt mit ihrer Politik zurück in düstere sozialistische Zeiten führen – mit mehr Schulden, null Wachstum und noch mehr Wohnungsmangel.
Die FDP ist die einzige politische Kraft, die konsequent auf massiven Neubau setzt und Eigentum schützt: Unser Wohnungsbautracker zeigt, dass die Blockade von 50.000 neuen Wohnungen sofort beendet werden könnte. Es fehlt nicht an Flächen oder Ideen – es fehlt am politischen Willen.
Wir haben diesen Willen: Bauen statt blockieren, Eigentum schaffen statt enteignen.”

HAUPTSTADTECHO: Vielen Dank für das Gespräch.
Fotos: Volker Neef, FDP, Privat