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Museumsgeisterbahn – Spukt es im Richard Wagner Museum?
Fotos: Joachim Skambraks
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Museumsgeisterbahn – Spukt es im Richard Wagner Museum?

Zum einem eindrucksvollen Museumserlebnis bei Nacht lud das Richard Wagner Museum in Bayreuth. Am Vorabend von Halloween wurden die „Geister des Hauses“ lebendig und fingen kurz nach Sonnenuntergang an ihr künstlerisches Unwesen zu treiben. 

Kristine Walter rezitiert Jean Paul – Foto: Joachim Skambraks 

Die Besucher stießen auf sprechende, musizierende, tanzende und theatralisch gestikulierende Gestalten bei ihrem Rundgang durch alle Säle des Haus Wahnfried, dem Neubau und dem Siegfried Wagner Haus. So wurde Theaterarbeit anhand der Karfreitagsszene aus Parsifal oder „Die Rede des toten Christus“ (Kristine Walter) bewegend vorgetragen und dann mit dem Gesang der Sopranistin Katharina Ruckgaber ergänzt. 

Harlekin, du musst sterben – Theater als Gesamtkunstwerk – Foto: Joachim Skambraks 

Bei der lebendigsten Szene in der Eingangshalle „Harlekin, du musst sterben“ tanzte ein Harlekin-Geist (David Laera) zu einem Emotionen ansprechenden Akkordeonspiel (Jürgen Skambraks) und der starken Sopranstimme. Zusätzlich machten die Original Parsifal-Glocken der Klaviermanufaktur Steingraeber akustisch schweren Eindruck. Mit der Regie von Dorothea Kirschbaum entstand Theater, Kunst und Performance als Erlebnis.

Theaterarbeit – Durch die Verglasungen heben sich die Grenzen zwischen Figurinen, Geistern und Besuchern auf – Foto: Joachim Skambraks 

Diese erstmalige Kooperation mit der Studiobühne Bayreuth ist auch als Symbol zu sehen. Nach den langen und bedrückenden Schließungen durch die Pandemie soll das Haus wieder zum realen Leben mit realen Menschen und lebendigen Veranstaltungen erweckt werden. 

Text: Joachim Skambraks, Stimme der Hauptstadt, Redaktion München / Fotos: Joachim Skambraks

FR
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin
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