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Pforten der DMEA öffneten sich

In den Messehallen, DMEA (Foto: Volker Neef)

Seit dem 21. April ist in den Messehallen unter dem Funkturm in Charlottenburg die Messe DMEA geöffnet. Sie endet am 23. April.

Die DMEA ist Europas führendes Event für Digital Health – hier treffen Entscheider aus sämtlichen Bereichen der Gesundheitsversorgung aufeinander – von IT-Fachleuten über Ärzte, Führungskräfte aus Krankenhaus und Pflege, bis hin zu Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

In den Messehallen, DMEA (Foto: Volker Neef)

Nina Warken, die Bundesministerin für Gesundheit, nahm am 21. April an der DMEA teil. An aktuellen Anlässen für ihre Keynote auf der DMEA in Berlin fehlte es Nina Warken nicht: Die Bundesministerin für Gesundheit sieht im demografischen Wandel, dem Fachkräftemangel sowie der Unterfinanzierung der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) zahlreiche Gründe für Reformen des deutschen Gesundheitswesens. Dabei spiele die Digitalisierung eine wichtige Rolle, um Prozesse effizienter zu gestalten und Kosten zu reduzieren. „Wir wollen nicht an, sondern mit der Digitalisierung sparen“, betonte die Ministerin.

In den Messehallen, DMEA (Foto: Volker Neef)

ePa als Erfolgsgeschichte

Dass inzwischen mehr als 70 Millionen gesetzlich Versicherte über eine elektronische Patientenakte (ePA) verfügen, wertete Nina Warken als Erfolg. Die ePA erleichtere Leistungserbringern die Arbeit, indem sie ihnen Zugriff auf Medikationslisten, Blutwerte oder Befunde gebe. Nun gelte es, den Anmeldeprozess für Versicherte zu vereinfachen und gleichzeitig die hohen Sicherheitsstandards beizubehalten. Die für Ende des Jahres geplante Volltextsuche in der ePA soll schnelleren Zugang zu den gespeicherten Informationen bieten.

In den Messehallen, DMEA (Foto: Volker Neef)

In ihrer Weiterentwicklung soll die ePA zur „Alltags-App“ werden als DIE zentrale Anlaufstelle für die ambulante Erstversorgung, so Warken. Von der Ersteinschätzung bis zur Terminvereinbarung wird sie künftig Nutzende durch das Gesundheitssystem begleiten. Den Krankenkassen kann sie beim personalisierten Angebot von Präventionsleistungen helfen wie Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen.

Text/Foto: Volker Neef

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