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Podcast „UNSAFE SPACES“ vorgestellt

Schauspielerin Lisa Ullrich (Foto: Eike Stegen/ ©Studio Jot)

Am 26. Februar 2026 stellte die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin-Friedrichshain ihren neuen Podcast „UNSAFE SPACES“ vor. Die Veranstaltung war bereits im Vorfeld ausgebucht – ein deutliches Zeichen für die gesellschaftliche Relevanz des Themas.

Im Zentrum des Podcast stehen antisemitische Vorfälle an Bildungs- und Kulturorten. Seit dem 7. Oktober 2023 ist ein signifikanter Anstieg antisemitischer Angriffe zu beobachten – auch in institutionellen Kontexten wie Schulen, Universitäten, Theatern sowie in der Film- und Clubszene. „UNSAFE SPACES“ analysiert diese Entwicklungen differenziert und praxisnah.

l-r.: Dr. Jakob Müller, Deborah Hartmann, Janis Gebhard (Foto: Eike Stegen/ ©Studio Jot)

Für das Format führten Deborah Hartmann und Dr. Jakob Müller insgesamt 16 Interviews mit Betroffenen, Experten und institutionell Verantwortlichen. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und Handlungsspielräume aufzuzeigen.

Beim Release-Event kamen einige Gesprächspartnern erneut zu Wort. Diskutiert wurde mit

  • einem Studenten der Humboldt-Universität zu Berlin,
  • einer Vertreterin eines Berliner Clubs,
  • der Filmwissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg,
  • sowie einem Berliner Lehrer.

Die Beiträge verdeutlichten die Spannbreite antisemitischer Erscheinungsformen – von offenen verbalen Angriffen bis hin zu subtilen, strukturell verankerten Ausgrenzungsmechanismen innerhalb von Institutionen.

Ergänzt wurde der Abend durch das Live-Hörstück „Fußnoten“ zu antisemitischen Vorfällen in Gedenkstätten (von Stella Leder, eingerichtet von Benno Plassmann, gelesen von der Schauspielerin Lisa Ullrich), durch ausgewählte Podcast-Ausschnitte sowie ein Werkstattgespräch mit Janis Gebhardt, Geschäftsführer von Studio Jot, das die Produktion des Formats begleitete.

Gefördert wird „UNSAFE SPACES“ aus Mitteln des Aktionsfonds gegen Antisemitismus der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Projekt versteht sich als Beitrag zur Stärkung einer klaren institutionellen Haltung gegen Antisemitismus – verbunden mit der Entwicklung konkreter Strategien für Bildungs- und Kultureinrichtungen.

Text: Dr. Khalil Dindarian

Foto: Eike Stegen/ ©Studio Jot

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