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Schüsse in Kreuzberg
Pistole, Symbolbild (Foto: Frank Pfuhl)
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Schüsse in Kreuzberg

GdP-Berlin: „Zunehmende Durchbewaffnung ist eine erschreckende Entwicklung“

Am Abend des 19. März fielen gegen 22 Uhr Schüsse an der Kreuzung Graefestraße/Urbanstraße in Berlin-Kreuzberg.

Ein Verletzter kam ins Krankenhaus, Lebensgefahr soll nicht bestehen. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. 

Der Berliner GdP-Sprecher Benjamin Jendro erklärte dazu:  „Es vergeht kaum eine Nacht, in der auf Berlins Straßen nicht scharf geschossen wird. Ehrlicherweise müssen wir von Glück sprechen, dass hier meist keine Unbeteiligten zwischen die Fronten geraten. Im Regelfall handelt es sich bei diesen gewalttätigen Auseinandersetzungen um private Fehden oder Konkurrenzkämpfe in der organisierten Kriminalität. 

Wer aber in einer belebten Metropole wie Berlin durch die Gegend ballert, nimmt billigend in Kauf, dass auch jemand anderes um die Ecke kommt, getroffen, schwerverletzt oder gar getötet wird. Die zunehmende Durchbewaffnung ist eine erschreckende Entwicklung, gegen die die Politik bisher keine Lösungsidee hervorgebracht hat. 

So werden unsere Kollegen ihr Bestes versuchen, um die Hintergründe der Tat und Beteiligte zu ermitteln, wie sie es mittlerweile bei mehr als 1000 illegalen Schusswaffeneinsätzen im Jahr tun.“

Text: Volker Neef

Foto: Frank Pfuhl

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Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin
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