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Unternehmerinnen aus Usbekistan und Deutschland im Dialog
Iris Spranger (Foto: Volker Neef)
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Unternehmerinnen aus Usbekistan und Deutschland im Dialog

Unternehmerinnen aus Usbekistan und Deutschland im Dialog

Am 2. Juni konnte Seine Exzellenz, der Botschafter Usbekistans, Herr Dilshod Akhatov, in seiner Botschaft in Berlin-Moabit zahlreiche Damen und einige wenige Herren begrüßen.

Die große Damenschar lag darin begründet, dass die Usbekische Botschaft zur Konferenz „Unternehmerinnen aus Usbekistan und Deutschland im Dialog“ eingeladen hatte. Zahlreiche Teilnehmerinnen kamen eigens aus Usbekistan zu dieser Fachtagung angereist. Unter den Teilnehmern traf man u. a. Nozima Davletova an. Sie ist die Leiterin des Referats für Informations- und Analyseunterstützung der Außenpolitik und des Ausbaus der außenwirtschaftlichen Zusammenarbeit im Departement für Außenbeziehungen der Administration des Präsidenten der Republik Usbekistan, Vorsitzende des Unternehmerinnenrates bei der Industrie- und Handelskammer von Usbekistan.

In seiner Begrüßungsrede betonte der Botschafter, dass erfreulicherweise sich viele internationale Investoren in Usbekistan engagieren. „2017 hat die usbekische Regierung ein Reformprogramm für die Wirtschaft ins Leben gerufen. Dieses Reformprogramm hat sowohl für das Land als auch für die Investoren viele Chancen eröffnet“. Mit seinen knapp 37,1 Millionen Einwohnern ist Usbekistan das einwohnergrößte Land in Zentralasien. Dilshod Akhatov sagte auch: „Das Reformprogramm wird fortgesetzt. Durch dieses Reformprogramm haben wir die Leistungskraft der Wirtschaft erheblich gestärkt“. 

Die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) nahm ebenfalls an der Konferenz teil. Sie erklärte: „Berlin verbindet sehr viel mit Usbekistan. An erster Stelle ist da die Städtepartnerschaft zwischen den Hauptstädten Taschkent und Berlin zu erwähnen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat zu mir gesagt: „Du bist genau die Richtige, um Berlin an der Konferenz „Unternehmerinnen aus Usbekistan und Deutschland im Dialog“ zu vertreten. Das liegt darin begründet, zuvor gab es in der Geschichte Berlins noch nie eine Innensenatorin. Ich bin die erste Frau, die diesen Posten innehat. Ich bin sehr stolz darauf“.

Kunst (Foto: Volker Neef)

Nicht nur die Wirtschaft stand im Mittelpunkt in der Botschaft Usbekistans am 2. Juni. Die Kunst und Kultur hatten auch den ihr gebührenden Auftritt. Für den herausragenden musikalischen Teil der Veranstaltung war die „Prima Piano Schule für Musik und Kunst“ aus Berlin-Karlshorst verantwortlich. In der Botschaft konnten die Besucher auch zahlreiche Kunstwerke betrachten. Sie stammten von der 1978 geborenen Multimediakünstlerin Sharifa Sharifodjajewa sowie dem 1986 geborenen Holzschnittmeister Nuriddin Rasulov und dem 1979 geborenen Installationskünstler Diyor Razzikov.

Alle Teilnehmer waren sich nach der Premiere der Konferenz „Unternehmerinnen aus Usbekistan und Deutschland im Dialog“ einig: Die Tagung war sehr erfolgreich und muss unbedingt eine Fortsetzung erfahren!

Text/Foto: Volker Neef

FR
Frank Pfuhl
SDHB Redaktion Berlin
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