Wer einst in Preußen einen Brief aufgeben wollte, musste oft lange Wege in Kauf nehmen. Besonders die Bevölkerung im ländlichen Raum war davon betroffen.
Briefe konnte man nur beim Generalpostamt aufgeben. In Großstädten war die Suche nach einem Generalpostamt schnell erfolgreich beendet worden. In Dörfern mussten die Bürger oft stundenlange Märsche unternehmen, um zum nächsten Generalpostamt zu kommen.
Ab dem 1. Januar 1824, heute vor 202 Jahren, entfielen die weiten Strecken zum Generalpostamt. Der Staat Preußen stellte die ersten öffentlichen Briefkästen, landesweit sehr gut verteilt, auf.
Text: Volker Neef
Foto: Frank Pfuhl