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Johannes Dallheimer (FDP): „Flüchtlingsunterbringung in Xhain besser organisieren!“
Johannes Dallheimer (Foto: Privat)
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Johannes Dallheimer (FDP): „Flüchtlingsunterbringung in Xhain besser organisieren!“

„Frauenhaus mit Fokus auf Jugendliche auf Alt-Stralau schaffen!“

Johannes Dallheimer ist Wahlkreiskandidat der FDP Friedrichshain-Kreuzberg. Der Liberale hat sich zur geplanten Unterkunft für rund 300 Geflüchtete auf Alt-Stralau geäußert.

Johannes Dallheimer fordert die Nutzung zusätzlicher Kapazitäten in der Hasenheide und eine andere soziale Nutzung des Bestandsgebäudes sowie dem geplanten Neubau auf Alt-Stralau. Der Wahlkreiskandidat Johannes Dallheimer der FDP Friedrichshain-Kreuzberg fordert angesichts der geplanten Unterkunft für rund 300 Geflüchtete auf Alt-Stralau, zunächst vorhandene Kapazitäten im Bezirk zu nutzen. Gleichzeitig soll das denkmalgeschützte Bestandsgebäude auf dem Stralauer Gelände auf seine Eignung als Frauenhaus geprüft werden.

In der Hasenheide 23–31 in Neukölln wird bereits ein ehemaliger Bürokomplex für die Unterbringung Geflüchteter umgebaut. Dort sind regulär rund 750 Plätze vorgesehen. Nach Angaben des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Kapazität bei Bedarf um rund 300 Plätze zu erweitern – also genau um die Größenordnung, für die nun auf Alt-Stralau neu gebaut werden soll.

„Wer verantwortungsvoll mit unseren öffentlichen Flächen und Steuergeldern umgehen will, muss vorhandene Kapazitäten zuerst nutzen. Der Senat und der Bezirk müssen erklären, warum wir auf Alt-Stralau neue Flüchtlingsunterkünfte ausweisen sollen, wenn in der Hasenheide bereits eine Erweiterungsmöglichkeit vorgesehen ist.“, so Dallheimer.

Johannes Dallheimer (Foto: Privat)

Gleichzeitig sieht der gebürtige Mexikaner und FDP-Kandidat auf Alt-Stralau die Chance, eine andere dringende soziale Aufgabe anzugehen. Berlin benötigt zusätzliche Schutzplätze für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder, insbesondere Jugendliche. Seit Jahren weisen Frauenhaus- und Opferhilfeorganisationen auf den Bedarf an zusätzlichen Schutzplätzen hin. Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude auf Alt-Stralau, das ohnehin saniert und einer sozialen Nutzung zugeführt werden soll, sollte deshalb prioritär auf seine Eignung als Frauenhaus für junge Frauen geprüft werden.

„Friedrichshain-Kreuzberg scheut sich nicht, konkrete soziale Verantwortung zu übernehmen, das steht außer Frage. So können wir notwendige Unterbringungskapazitäten für Geflüchtete und einen Beitrag gegen den Mangel an Frauenhausplätzen in Berlin leisten. Ich fordere daher den Senat auf, die zusätzlichen Kapazitäten der Hasenheide zu prüfen, vollständige Kostentransparenz beim geplanten Um- und Neubau auf Alt-Stralau herzustellen und das dortige Bestandsgebäude als möglichen Standort für ein Frauenhaus zu untersuchen. Das teilte unserer Redaktion Johannes Dallheimer, Wahlkreiskandidat der FDP Friedrichshain-Kreuzberg, mit. (Foto: Privat)

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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