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18. Februar 2026
Immer freie und gute Sicht
19. Februar 2026Kunst und Kultur in der Usbekischen Botschaft
S. E. Herr Botschafter Dilshod Akhatov (re.) und der Buchautor, Journalist sowie Hochschuldozent Dr. Khalil Dindarian (Foto: Volker Neef)
Am 18. Februar lud Seine Exzellenz, Herr Botschafter Dilshod Akhatov, in die Usbekische Botschaft in Berlin-Moabit ein.
Der literarisch-musikalischen Kulturabend war dem 585. Jubiläum von Alisher Navoi und des 543. Geburtstags von Zahiriddin Muhammad Bobur gewidmet. Der Dichter Alisher Navoi, auch bekannt unter seinem Namen Nawa´i, lebte von 1441 bis 1501. Zahiriddin Muhammad lebte von 1483 bis 1530. Er war der erste Mogul (Herrscher) in Indien und herrschte auch im damals sehr umkämpften Zentralasien. Zahiriddin Muhammad war ein direkter Nachfahre von Dschingis Khan.
Herr Botschafter Dilshod Akhatov konnte zu der Veranstaltung zahlreiche Gäste aus Diplomatie, Kultur, Politik und Gesellschaft begrüßen. Die Musikgruppe „Makom“ aus Buchara sorgte für die beeindruckende musikalische Begleitung.

Die Ausstellung „Ein Vermächtnis über Jahrhunderte hinweg – Die usbekische Miniaturkunst“ präsentierte zeitgleich zeitgenössische Miniaturen aus Usbekistan im Kontext einer jahrhundertealten Bild- und Literaturtradition Zentralasiens. Bezugspunkte sind ebenfalls Alisher Navoi und Zahiriddin Muhammad Babur gewesen. Zukhra Rakhmatova ist Vorstandsvorsitzende von „San’at – Forum für Kunst, Kultur und Wissenschaft e.V.“ Es ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin. Der Verein arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Wissenschaft und verfolgt das Ziel, den kulturellen und wissenschaftlichen Dialog zwischen Usbekistan, Deutschland und dem internationalen Raum zu fördern.

Zukhra Rakhmatova (Foto: Dr. Khalil Dindarian)
Die Kunstwissenschaftlerin Rakhmatova betonte die Eigenständigkeit der Miniaturkunst: flächige Perspektive, symbolische Komposition und narrative Verdichtung statt illusionistischer Tiefenwirkung. Neben literarischen Szenen greifen die Werke Motive aus Teehäusern, Basaren und musikalischen Begegnungen auf – als Ausdruck gesellschaftlicher Identität.

Zeitgenössische Miniaturkunst aus Usbekistan (Foto: Dr. Khalil Dindarian)
Die ausgestellten Arbeiten stammen von Lehrenden und Absolventen spezialisierter Kunstinstitutionen in Usbekistan. Ziel der Ausstellung ist es, Miniaturmalerei als lebendige, weiterentwickelte Kunstform sichtbar zu machen, die Literatur, Geschichte und Gegenwart in einem verdichteten Bildraum verbindet.
Die geladenen Gäste zeigten sich tief beeindruckt vom kulturellen Programm, dass ihnen in der usbekischen Botschaft geboten wurde.
Text: Dr. Khalil Dindarian
Fotos: Dr. Khalil Dindarian; Volker Neef
























