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24. Februar 2026Yon Lapsi-Berlinale 2026
Hanna Bergholm (Foto: © Laura Malmivaara)
Im Rahmen der 76. Berlinale lief im Sektor Wettbewerb der Spielfilm „Yon Lapsi“. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsproduktion aus Finnland, Litauen und Frankreich. Regisseurin des 92 Minuten langen Films ist Hanna Bergholm. Bei der Aufführung in Berlin handelte es sich zugleich um die Weltpremiere.
Von der 1980 in Helsinki geborenen Regisseurin stammen beispielsweise die Filme „Gorilla“ und „Hatching“. In dem 2026 vollendeten Werk „Yon Lapsi“ ist sie zusammen mit Ilja Rautsi auch als Drehbuchautorin verantwortlich. Der englische Titel lautet „Nightborn“.

Seidi Haarla und Rupert Grint (Foto: © Pietari Peltola)
Mit dem Traum von der perfekten Familie ziehen Saga (Seidi Haarla, man kennt sie beispielsweise aus „Abteil Nr. 6“) und ihr Gatte Jon (Rupert Grint, er spielte in den Harry-Potter-Verfilmungen den besten Freund von Harry, den Ron Weasley) in ein abgelegenes Haus tief im finnischen Wald. Sie ist Finnin, er stammt aus England. Hier hatte Saga einen Großteil ihrer Kindheit verbracht. Kurz nach der Geburt ahnt Saga, trotz aller Beteuerungen ihres Umfelds, dass mit ihrem Sohn etwas ganz und gar nicht stimmt. Am After hat er ein Stummelschwänzchen, der Köper ist behaart wie bei einem Wildschwein. Die Ehe gerät mehr und mehr ins Wanken. Jon lässt nichts unversucht, die Ehe zu retten. Saga weiß jedoch mittlerweile, wenn sie da geboren hat.
Der Zuschauer hat es hier mit einem Horrorklassiker zu tun. Nein, der Horrorspielfilm ist nichts für schwache Nerven! Er hat viele Gemeinsamkeiten mit dem Horrorklassiker „Rosemaries Baby“ aus dem Jahre 1968. Hanna Bergholm erzählt in ihrem Werk „Yon Lapsi“ eine beklemmende Horrorparabel über Mutterschaft.
Text: Volker Neef
Fotos: © Pietari Peltola; © Laura Malmivaara
























