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20. März 2026Aserbaidschanische und Usbekische Botschaft luden ein
Herr Attache Bakhriddin Aslanov (Usbekistan) und Frau Attache Gunay Isfandiyarova (Aserbaidschan, Foto: BiWe)
Zum Nowruzfest luden gleich zwei Botschaften in die „Q Gallery Berlin“ ein. Sie befindet sich in der Großgörschenstraße in Berlin-Schöneberg.

Gefeiert wird das Nowruzfest beispielsweise in den Staaten Tadschikistan, Iran, Afghanistan, Kasachstan, Turkmenistan, Aserbaidschan, Kirgisische Republik, Türkei, Pakistan und Usbekistan. Rund 300 Millionen Menschen auf der Welt feiern das Fest Nowruz. Das altpersische Wort Nowruz heißt auf Deutsch wörtlich übersetzt „Neuer Tag.“ Im Iran, in Pakistan, in der Türkei, auf dem Balkan (dort besonders im islamisch geprägten Albanien) und bei vielen Völkern in der ehemaligen UdSSR, die nunmehr selbständige Staaten sind, genießt dieses Fest einen hohen Stellenwert.
Seit 2009 gehört Nowruz zum UNESCO-Welterbe. Es gibt unterschiedliche Schreibweisen für Nowruz, so beispielsweise mal Nourouz, mal Nourous, mal Navruz. Das lässt sich daher erklären, dass die Schreibweise und Aussprache in einem Land wie dem Iran, wo Farsi gesprochen wird, anders ist als in Usbekistan, wo man usbekisch spricht. In allen Ländern gleich ist die Zeremonie des Frühlingsfestes! Mit Musik und Tanz wird der Einzug des Frühlings gefeiert, gleichzeitig daran erinnert, der helle Tag im Frühling besiegt die dunklen und kalten Wintertage. Musiker und Folkloregruppen sowie gelegentlich Artisten, Tänzer und Puppenspieler treten auf Marktplätzen oder in großen Veranstaltungssälen in den Nowruz-feiernden Ländern auf. Verwandte, Freunde, Nachbarn, Kollegen tauschen Glückwünsche und Geschenke aus. Man serviert erlesene Speisen und Getränke, so wie es hierzulande in der Weihnachtszeit Brauch ist.
Frau Gunay Isfandiyarova ist an der Botschaft von Aserbaidschan als Attache für Kultur zuständig. Sie betonte in Schöneberg: „Nowruz steht für unsere alte Tradition, ebenso für unsere lebendige Folklore“. Herr Bakhriddin Aslanov ist der Presseattache an der usbekischen Botschaft. Er sagte: „Nowruz bedeutet, man lässt das Alte hinter sich. Der Frühling macht sich bemerkbar, die Natur erwacht“. Frau Sevda Badaliouri ist die Leiterin von dem Aserbaidschanischen Kulturhaus „Khari Bülbül“. Sie erklärte: „Nowruz ist tief in unserer Kultur verwurzelt“.

Musiker, Sänger und Tänzer aus Aserbaidschan und Usbekistan sorgten beim Publikum in der „Q Gallery Berlin“ ob ihres Könnens für langen Applaus. Die Gäste konnten danach Spezialitäten aus Aserbaidschan und Usbekistan probieren.
Text: Volker Neef
Foto: BiWe
























