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Die Lyrik Tadschikistans
Udo Steinbach im Juni 2024 in der Botschaft Tadschikistans (Foto: Volker Neef)
AktuellesKultur

Die Lyrik Tadschikistans

Am 14. Juni lud Seine Exzellenz, Herr Dr. Imomudin Sattorov, der Botschafter der Republik Tadschikistan, in die diplomatische Vertretung seines Landes in Berlin-Moabit ein.
An dem Abend stand die Literatur im Vordergrund. Das Motto des Abends lautete: „In der Luft der Duft des Muliyan. Tadschikische Lyrik von Zarathustra bis heute“.

(Foto: Volker Neef)

Mit Prof. Dr. Udo Steinbach von der Maecenata-Stiftung führte ein ausgezeichneter Kenner der tadschikischen Lyrik durch den Abend. Udo Steinbach ist Islamwissenschaftler, von 1976 bis 2007 leitete er das Deutsche Orient-Institut. Udo Steinbach standen Mitstreiter am Abend zur Seite, darunter Kollegen und Autoren sowie Übersetzer. Das waren Ali Abdollahi, Firdavs Azam, Kurt Scharf und Mahya Taheri.
In der Botschaft blieb nicht ein einziger Stuhl frei. Der Botschafter bedankte sich „für das große Interesse an der Veranstaltung. Es sind Gäste aus ganz Deutschland heute hierhergekommen. Die Lyrik Tadschikistans ist es, die den Besuch ausgelöst hat“. Er wies auch daraufhin: „Die großen Dichter Tadschikistans haben Autoren in aller Welt inspiriert. In meinem Heimatland ist es heute noch immer üblich, man legt Neugeborenen ein Buch des Autors Hafis (um 1315 bis um 1390) unter das Kopfkissen. So errichtet man vom ersten Lebensjahr den Grundstein für ein Interesse an Literatur“.

Prof. Dr. Udo Steinbach (li.) und S. E. Herr Botschafter Imomudin Sattorov (Foto: Volker Neef)

Udo Steinbach teilte mit: „Tagtäglich lesen wir vom Hass, tagtäglich hören wir vom Hass in dieser Welt. Die Literatur, gerade die Literatur aus dem persisch-tadschikischen Raum, ist ein sehr guter Gegenpol zum Hass“.
Der Botschafter hatte für seine Gäste eine gute Nachricht parat: „Diese Veranstaltungsreihe werden wir in der Botschaft fortsetzen“.

Text/Foto: Volker Neef

RE
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Redaktion HauptstadtEcho
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