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Die nächtliche Schließung des Görlis wirft ihre Schatten voraus

(Foto: Frank Pfuhl)

Der Görlitzer Park in Kreuzberg wird neuerdings abends zugesperrt. Der Berliner GdP-Landeschef Stephan Weh äußerte sich dazu.

Stephan Weh erklärte: „Es war zu erwarten, dass die reine Präsenz eines Zauns nicht zur sofortigen polizeilichen Nulllage am Görlitzer Park führen wird. Aber wie die Bezirkspolitik hier weiterhin demokratische Prozesse ignoriert und einige Teile der Landespolitik nur fadenscheinig Aufgaben übernehmen, grenzt an Verantwortungslosigkeit. Wer das eine möchte, muss dann auch das andere liefern. Gerade einmal vier Wachleute einzustellen, um den Park nachts leer zu bekommen und Tore abzuschließen, ist unfassbar. Wir hoffen, dass Friedrichshain-Kreuzberg das eigene Ordnungsamt ertüchtigt hat, um dann die Verstöße nach 22 Uhr konsequent zu bearbeiten. Allein uns fehlt der Glaube. Am Ende werden es wieder unsere Einsatzkräfte sein, die politische Versäumnisse ausbaden müssen. Es ist ein weiterer Beleg dafür, warum wir von Berlins Senat immer wieder eine klare Definition polizeilicher Kernaufgaben in dieser Stadt einfordern. Wenn wir immer wieder die Folgen dieses Kindergartens kaschieren müssen, werden Menschen in Not bei der 110 irgendwann keinen mehr erreichen und Funkwagen personalbedingt nicht mehr herausfahren. Dass gleichzeitig aus den Reihen der Bezirkspolitik eine Versammlungslage für Sonntag bis in die späten Abendstunden angemeldet wird, für die mehrere Hundertschaften eingesetzt und zahlreiche Kräfte aus dem Frei in den Dienst alarmiert werden, ist gezielte Provokation.“ (PM/Foto: Frank Pfuhl)