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Ein Pelzmantel wäre auch nutzlos gewesen
Pelzmantel (© Frank Pfuhl)
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Ein Pelzmantel wäre auch nutzlos gewesen

Wer jetzt in Berlin schreit, er muss frieren, weil er seinen Pelzmantel verloren hat, gilt entweder als Spaßvogel oder man befürchtet, der arme Mitbürger hat einen Sonnenstich bekommen. Aktuell verzeichnet man in Berlin Sommertemperaturen.  

Ob wir einem unserer werten Leser diesen einen Pelzmantel, siehe Foto, oder ein ganzes Dutzend Pelzmäntel geliehen hätten: Es wäre 1983 nicht ausreichend gewesen!
In der zu Russland gehörenden Forschungsstation Wostok im östlichen Teil der Antarktis wurde eine Temperatur von Minus 89,2 Grad Celsius gemessen. Also ein Temperaturunterschied von 122,2 Grad, wenn wir die Plus 33 Grad von heute in Berlin mit den Minus 89,2 Grad Celsius von damals in Wostok vergleichen.


Diese Messung fand am 21. Juli 1983, heute vor 42 Jahren, statt. Bis jetzt wurde der Rekordwert von Minus 89,2 Grad Celsius nie mehr weltweit erreicht. Die kleine Station in der Antarktis trägt auch den inoffiziellen Namen „Kältepol der Erde“.


Noch kälter hört sich dieser Wert aus Russland in den USA an, wo man in Fahrenheit die Temperatur misst. Dann sind es Minus 192 Grad Fahrenheit.


Text: Volker Neef
Foto: Frank Pfuhl

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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