TOD MEINER JUGEND von Regisseur Timo Jacobs startet am 28. Mai 2026 im Verleih von missingFILMs
10. März 2026
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Fastenbrechen mit der Reinickendorfer Bezirksbürgermeisterin

Emine Demirbüken-Wegner (Foto: Volker Neef)

Das Fastenbrechen im Rathaus Reinickendorf ist bereits seit Jahren eine gute Tradition.

Am 9. März fand es wieder statt. Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) hatte erneut in den Ernst-Reuter Saal am Eichborndamm eingeladen. Das Fastenbrechen in Reinickendorf steht für eine interreligiöse Veranstaltung. Über 200 Gäste, darunter   Vertreterinnen und Vertreter der Reinickendorfer Moscheegemeinden, des Kirchenkreises, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, der Bezirkspolitik und zivilgesellschaftlicher Organisationen folgten der Einladung. Neben der Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) traf man auch ihren Stellvertreter Uwe Brockhausen (SPD) sowie die Bezirksstadträte Harald Muschner (CDU), Alexander Ewers (SPD) und Korinna Stephan (Bündnis 90 / Die Grünen) an. Ebenso sah man BVV-Vorsteherin Kerstin Köppen (CDU) und ihre Stellvertreterin Sevda Boyraci (SPD). Für den herausragenden musikalischen Rahmen sorgten Sufi-Live-Musiker.

Sufi-Musiker (Foto: Volker Neef)

Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner sprach an, wie wertvoll der interreligiöse und interkulturelle Austausch für die Gesellschaft ist: „Wer fastet, spürt, dass nicht alles selbstverständlich ist – nicht das tägliche Brot, nicht Gesundheit, nicht Frieden. Fasten schärft den Blick für das Wesentliche. Es erinnert uns daran, dass wir aufeinander angewiesen sind. Gerade in einer vielfältigen Gesellschaft ist das eine starke Botschaft. Sie sagt: Wir leben nicht nebeneinander, sondern miteinander. Wir tragen Verantwortung füreinander. Dieses gemeinsame Fastenbrechen ist deshalb mehr als eine Tradition. Es ist ein Zeichen des Vertrauens. Ein Zeichen der Offenheit. Ein Zeichen dafür, dass religiöse Vielfalt zu unserem Bezirk gehört – nicht als Herausforderung, sondern als Bereicherung.“

Islamischer Geistlicher (Foto: Volker Neef)

Nach einer Koranrezitation mit deutscher Übersetzung und dem Gebetsruf hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, an langen Tafeln gemeinsam zu speisen und sich auszutauschen. Das öffentliche Fastenbrechen im Rathaus wurde durch die DITIB Tegel Selimiye Türkisch-Islamischer Kulturverein e.V., die Bosniakische Gemeinde IKRE Berlin e.V. und durch das Projekt „Community Empowerment“ der Spandauer Jugend unterstützt.

Sinan Hanli (Foto: Volker Neef)

Einer der Teilnehmer war Sinan Hanli. Er ist ein ehemaliger Bundesliga- und Nationalmannschaftsringer und hat zahlreiche nationale und internationale Erfolge vorzuweisen. Seine besten Erfolge waren Gold- und Bronzemedaille bei Weltmeisterschaften. Er gehört dem Migrationsbeirat Reinickendorf an. Sinan Hanli sagte: „Meine Hochachtung vor den Leistungen des Bezirksamtes! Alljährlich in der Fastenzeit lädt man Mitbürgerinnen und Mitbürger, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit, ein. Das alles zu organisieren und am Ende erfolgreich zu stemmen, verlangt viel Herzblut. Daher an dieser Stelle mein DANKESCHÖN an das Bezirksamt“.

Text/Foto: Volker Neef