
Am Puls: Frisst die KI unsere Jobs?
4. April 2026
Schauspieler Joachim Kelsch: „Wir spielen „Haus Carow am See“ in Tegel
4. April 2026Frank Rödel – Vernissage ERDZEICHEN
Frank Rödel vor einem seiner Bilder (Foto: Privat)
Frank Rödel, der Künstler, hatte von 1982 bis 1988 sein Studium an der Hochschule der Künste Berlin als Meisterschüler absolviert.
Von 1991 bis 2011 führten ihn Stipendien und Lehraufträge nach Thailand, Japan, USA, Frankreich, Italien, Spanien, Island, Grönland und Deutschland. Im Jahre 2005 war Frank Rödel es, in dessen Händen die Künstlerische Gestaltung der persönlichen Buddybär – Skulptur des Bundespräsidenten Horst Köhler lag. Eine Reise mit Bundespräsident Horst Köhler unternahm der Künstler nach Tokio zur Signierung der Bärenskulptur. Der Japanische Premierminister Koizumi begrüßte den Bundespräsidenten und den Künstler bei der Eröffnung von „Deutschland in Japan 2005/2006″.

2011 war Frank Röbel Preisträger der 5. Tashkent „International Biennale of Contemmporary Art“ in Usbekistan. Im Jahre 2013 führte ihn eine Reise nach Isfahan im Iran auf Einladung der Kulturabteilung der Botschaft der Islamischen Republik Iran. Zwei Jahre später entstand der Dokumentarfilm über die Entstehung der „Isfahanbilder“ durch den arabischen Sender „Al Jazeera“. 2017 war der Künstler Preisträger bei der „Central Exhibition Hall, Art Gallery of Uzbekistan“ in der usbekischen Hauptstadt Taschkent.

Frank Rödels Werke sind zu erleben in der Ausstellung ERDZEICHEN. Die Vernissage findet am Freitag, d. 24.April, 2026 um 18 Uhr statt.
Ausstellungsdauer ist vom 25. April 2026 bis 27.Juni 2026. Ausstellungsort ist KÖPPE CONTEMPORARY, Knausstraße 19 in14193 Berlin-Grunewald. Der Eintritt ist frei.

Die erste Einzelausstellung in diesem Jahr hat KÖPPE CONTEMPORARY dem Berliner Künstler Frank Rödel und seiner Kunst gewidmet. Seine aktuellen, hauptsächlich in 2025/2026 entstandenen Gemälde und Papierarbeiten präsentiert man. Frank Rödels Kunst ist hochaktuell. So schrieb ein Kunstrezensent über Rödels Stil, sich durch den Blick auf unwirtliche Landschaften inspirieren zu lassen: „Frank Rödel ist sicher einer der am weitgereisten und mit allen Topografien und Klimazonen vertrautesten Bildkünstler unserer Zeit. Er fuhr mit dem Jeep durch die Sahara, war mit einem Forschungseisbrecher unterwegs, unternahm Expeditionen in entlegene Polargebiete Grönlands, Islands und der Antarktis. Die Schönheit der Bilder von Frank Rödel steht gegen die Natur ausgelöste Gewalt und gegen eine gleichgültige, kalte und grausame Empathielosigkeit!“ In Rödels Werken erscheinen Landschaften als Orte von faszinierender Schönheit, aber auch als fragile und gefährdete Ökosysteme, die sich durch menschliches Handeln nachhaltig verändern. Was macht die Bilder von Frank Rödel so ungewöhnlich und besonders? Es ist wohl die Ambivalenz zwischen einer Begeisterung für die Natur, die zugleich von Melancholie, aber auch von Trauer und Schmerz durchdrungen ist, und dem unmittelbaren Erleben einer durch die menschliche Zivilisation stark geschädigten und im Wandel begriffenen Natur. Faszination, Schönheit und Poesie suggerieren Rödels Bilder gerade auch durch die Anwesenheit des Menschen in den Bildern. Doch der Betrachter sollte sich nicht täuschen lassen – die Abwesenheit des Menschen und sein indirekter Einfluss auf die Natur bilden ein kritisches Spannungsfeld.
Text: Volker Neef
Fotos: Privat























