Der Berliner GdP-Landeschef Stephan Weh hat sich zu der Meldung über Durchsuchungen der BAO Ferrum und der EG Telum geäußert.
Stephan Weh erklärte: „Das ist ein echter Coup und wir danken allen beteiligten Kollegen, auch unseren eingesetzten Spezialkräften für die Festnahmen. Die Durchsuchungen zeigen, dass Banden in der Organisierten Kriminalität in vielen Feldern aktiv sind neben räuberischer Erpressung auch nebenbei mit Drogen getickt wird. Die BAO Ferrum und die EG Telum leisten seit Monaten erstklassige Arbeit. Wir müssen dennoch darüber reden, dass aktuell tagtäglich Kollegen aus den Direktionen abgezogen werden, um Wohnhäuser und Betriebe von „Geschäftsleuten“ zu schützen, die teilweise mehrfach polizeibekannt sind und jetzt eventuell ins Visier von Erpressern geraten. Das große Problem ist die weiterhin unglaubliche Verfügbarkeit von Waffen. Wir hoffen, dass die Gespräche auf der IMK auch dazu genutzt werden, den Sicherheitsbehörden mehr Mittel an die Hand zu geben und sich auf Gesetzesverschärfungen zu verständigen, um den Trend von Crime as a Service endlich zu unterbinden. Die anderen Bundesländer sollten sich hier nicht zurücklehnen, Berlins ist wie ein Brennglas für die gesamte Bundesrepublik.“

Das teilte unserer Redaktion der Berliner GdP-Landeschef Stephan Weh mit. (Fotos: GdP Berlin; Volker Neef)