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IHK Berlin lud zum Sommerfest
(Foto: Volker Neef)
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IHK Berlin lud zum Sommerfest

IHK-Präsident Sebastian Stietzel konnte am 1. Juli in Berlin-Charlottenburg rund 2.000 geladene Gäste aus Wirtschaft, Diplomatie, Kultur, Wissenschaft, Gesellschaft, Religion und Politik in bester Stimmung begrüßen.

Die geladenen Gäste konnten sich an 14 Foodtrucks erfreuen. Sie deckten mit ihren Angeboten von Pretty Pankow über Green Grunewald bis Super Spandau die kulinarische Vielfalt der Berliner Kieze ab. Die Berliner Sängerin Emily Intsiful und ihre Band sorgten für die passende musikalische Stimmung. Das Grußwort hielt Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner.

IHK-Sommerfest 2026, Foodtrucks (Foto: Volker Neef)

IHK-Präsident Sebastian Stietzel betonte in seiner Rede die Rolle der Berliner Unternehmerinnen und Unternehmer für den wirtschaftlichen Erfolg und die gesellschaftliche Stabilität der Stadt. Mit Blick auf die Wahlen zum Abgeordnetenhaus im September forderte er deshalb die klare Priorisierung einer wirtschaftsfreundlichen Politik.

IHK-Sommerfest 2026, Foodtruck (Foto: Volker Neef)

„Die Unternehmerinnen und Unternehmer dieser Stadt halten den Laden am Laufen. Dafür brauchen sie aber Luft zum Atmen. Ausbildungsplatzabgabe, die verunglückte Novellierung des Vergabegesetzes und vor allem aber der riskante Flirt mit Vergesellschaftungen sind das exakte Gegenteil. Insbesondere die irrige Idee, mit einem staatlich erzwungenen Eigentümerwechsel könne man die Wohnungskrise lösen, droht nicht nur der Berliner Wirtschaft die Luft abzuschnüren. Der Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt wird Schaden nehmen. Ausländische Investoren interessieren sich wenig für föderale Feinheiten, für sie ist es im Zweifel Deutschland, dass 37 Jahre nach dem Ende der DDR-Diktatur wieder enteignen will. Damit riskieren wir einen der letzten und gleichzeitig wichtigsten Vorteile, den wir gegenüber anderen Ländern haben: Rechtssichersicherheit und Investitionssicherheit. Mein eindringlicher Appell an die Politik ist deshalb: Versenken Sie die Idee der Vergesellschaftung in der Mottenkiste der Geschichte. Denn da gehört sie hin.“

Henner Schmidt (Foto: Volker Neef)

Unter den Gästen traf man Henner Schmidt an. Der Unternehmer und Diplom-Biologe war von 2006 bis 2011 und erneut von 2016 bis 2021 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Von September 2015 bis März 2016 war Henner Schmidt kommissarischer Landesvorsitzender der Berliner FDP. Er ist Mitglied der IHK-Vollversammlung. Insgesamt üben 99 Mitglieder in Berlin diese Tätigkeit in der IHK ehrenamtlich aus. Henner Schmidt ist bereits seit 9 Jahren Mitglied der IHK-Vollversammlung. Man wird für 5 Jahre Amtszeit gewählt. Wiederwahlen sind möglich. Henner Schmidt betonte: „Die IHK Berlin leistet gute Arbeit. Die Interessen der Berliner Wirtschaft stehen bei der IHK immer im Vordergrund. Ich freue mich jedes Mal auf das Sommerfest“.

Thomas Ruschin (Foto: Volker Neef)

Thomas Ruschin ist Rechtsanwalt von Beruf. Er übte das Amt des Bezirksstadtrats in Reinickendorf von 2006 bis 2011 aus (damals als CDU-Mitglied). Er tritt im September bei den Wahlen als Kandidat der AfD für das Amt des Bezirksbürgermeisters in Reinickendorf an. Thomas Ruschin erklärte: „Es sieht im Moment nicht allzu gut aus für die Berliner Wirtschaft. Da ist sehr viel Luft nach oben, um bessere Zahlen zu liefern. Während des IHK-Sommerfests habe ich in persönlichen Gesprächen einigen Gästen mitgeteilt, welche Ideen meine Partei, die AfD, für das Land Berlin und die Bezirke hat, um die Wirtschaft zu stärken“.

IHK-Präsident Sebastian Stietzel und sein Team haben erneut ein Sommerfest den Gästen geliefert, dass sehr beeindruckend war.

Text/Foto: Volker Neef

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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