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20. Mai 2026

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Künstler Jochen Sauvant-Nachgefragt

Jochen Sauvant (Foto: Büro Jochen Sauvant)

Jochen Sauvant kam 1960 in Hamburg zur Welt. Sein Weg führte ihn kreuz und quer erst durch die kleinere, dann durch die größere Republik, und öfters auch ins Ausland. Er ist verheiratet und Vater von vier Kindern, die mittlerweile alle ihre eigenen Wege gehen. Letztes Jahr ist er sogar zum Großvater aufgerückt.

Von 1979 bis 2024 erlebte er als Heeresoffizier so unterschiedliche Stationen wie ein Pädagogikstudium, die Übernahme der ostdeutschen „Nationalen Volksarmee“, die deutsche und die französische Generalstabsausbildung, Auslandseinsatz, die Führung eines Bataillons und mehrere Verwendungen in Frankreich. Sein letzter Dienstposten führte ihn als Militäratttaché an die Deutsche Botschaft in Tunis – eine Erfahrung, die einige liebgewordene Gewissheiten auf den Prüfstand stellte. Schon immer war die Musik seine Leidenschaft; mit Stimme und Gitarre versucht er seit gut einem halben Jahrhundert, sich dem Olymp seiner musikalischen Götter zu nähern. Seit kurzem wagt er sich auch mit eigenen Liedern an die Öffentlichkeit – mit sehr ermutigender Resonanz. Seit 2009 sucht er die Verbindung von Wort und Klang: „Musikalische Lesungen“ wurden zu seinem Markenzeichen. 2010 erschien sein Kurzgeschichtenband „Musikalische Momente“. Ein weiteres Herzensprojekt, der biographische Roman „Onkel Karl“, wartet noch auf Veröffentlichung. Seit Oktober 2024 lebt Jochen Sauvant in Berlin. Dort konnte er bereits erste Duftmarken setzen – mit Auftritten in „So ne Art Salon“, in der „Scheinbar“ und im Steglitzer Zimmertheater, wo sich neue Geschichten und Begegnungen ankündigen. Wir sprachen mit dem Künstler.

Jochen Sauvant (Foto: Büro Jochen Sauvant)

HAUPTSTADTECHO: Wann darf man Sie in Berlin auf der Bühne erleben?

Jochen Sauvant: „Am Freitag, den 12. Juni, werde ich um 20 Uhr im Zimmertheater Steglitz in der Bornstraße 17 auftreten.

HAUPTSTADTECHO: Was wartet am 12. Juni auf das Publikum?

Jochen Sauvant: „Das Herz der Arena oder: Der Rhein, Mark Knopfler & ich“ wartet auf die Gäste. Es geht um André. Er steht nicht wirklich auf der Sonnenseite des Lebens. Liegt seiner Schwester auf der Tasche, spielt Gitarre auf der Straße und träumt davon, mal so richtig ins Musikgeschäft einzusteigen. Bis er am Ende eines ziemlich verkorksten Tages seinem Idol begegnet: Mark Knopfler, Boss der Dire Straits, der Gitarrenflüsterer, der Zauberer, bittet ausgerechnet ihn um Feuer für seine Zigarette! So eine Chance kommt nie wieder, oder? Die große Arena der Musikindustrie aus zwei sehr gegensätzlichen Blickwinkeln“.

HAUPTSTADTECHO: Vielen Dank für das Gespräch.

Jochen Sauvant am 12. Juni um 20 Uhr im Zimmertheater Steglitz in „Das Herz der Arena oder: Der Rhein, Mark Knopfler & ich“.

Karten kann man bestellen unter Tel.: 030-25 05 80 78.

Text: Volker Neef

Foto: Büro Jochen Sauvant

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