Von einer Henne, die auszog das Leben zu lernen: Regisseur Pálfi György präsentiert LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS in Berlin –am 27. Juli. Bundesweiter Kinostart am 06. August 2026
Der preisgekrönte Regisseur György Pálfi wird die Kino-Premiere von
LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS
in Berlin präsentieren. Die Premiere findet am Montag, 27. Juli 2026, um 19:00 Uhr im Hackesche Höfe Kino in Berlin-Mitte, statt. Man kann im freien Verkauf Tickets erwerben.

LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS (Foto: Pallas Film, View Master Films Twenty Twenty Vision)
György Pálfi ist ein preisgekrönter ungarischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Als Absolvent der Akademie für Theater und Film in Budapest ist Pálfi bekannt für seine visuell innovativen und genreübergreifenden Werke, die internationale Anerkennung gefunden haben. Sein Debüt HUKKLE – DAS DORF (2002) machte ihn zu einer einzigartigen Stimme im zeitgenössischen europäischen Kino, gefolgt von dem kühnen und surrealen TAXIDERMIA – FRISS ODER STIRB (2006) und dem experimentellen Collagenfilm FINAL CUT: LADIES AND GENTLEMEN (2012). Zu seiner vielfältigen Filmografie gehören auch FREE FALL (2014), HIS MASTER’S VOICE (2018) und VR-Projekte wie „One Will, One Nation“ (2016). Pálfis Werke verbinden oft Fiktion, Dokumentation und experimentelle Formen und erweitern damit die Grenzen des filmischen Erzählens.

LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS (Foto: Pallas Film, View Master Films Twenty Twenty Vision)
In LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS wirft György Pálfi einen humorvollen und sehr präzise überlegten Blick auf die Schwierigkeiten und Uneindeutigkeiten der Mensch-Tier-Koexistenz: Sein neuer Film erzählt die geflügelte Abenteuerreise eines frechen Federviehs, das ausbüxt und von vorne anfängt. Der liebevoll und aufwendig realisierte Spielfilm, aus Deutschland koproduziert von Pallas Film, feierte seine Weltpremiere beim Toronto International Film Festival und seine Deutschlandpremiere beim Filmfest Hamburg. Es folgten weitere Festivalpremieren in Italien, Brasilien, Japan und Griechenland. Vom Calgary International Film Festival erhielt der Film eine besondere Erwähnung der Jury für „Best Performance by a Fowl“, also die beste darstellerische Leistung eines Geflügels.

LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS (Foto: Pallas Film, View Master Films Twenty Twenty Vision)
Synopsis: Am Anfang war das Ei. Oder doch das Huhn? Für die existenziellste aller Fragen bleibt auf einer Hühnerfarm wenig Zeit. Es ist das Los des flauschigen Federviehs, dass es los muss – direkt nach dem Schlüpfen über Fabriklaufbänder und Autobahnen – und nicht selten im Suppentopf endet. Der Zufall will es, dass auf einem griechischen Hühnerhof ein schwarz gefiedertes und besonders kluges Hühnchen eines Tages entschlüpft und loszieht in die große, weite Welt. Nach einem Tankstellen-Rendezvous mit einem hungrigen Fuchs nutzt es eine Mitfahrgelegenheit mit einem Lkw. Doch ein Hund verschleppt das renitente Federtier auf den Hinterhof eines heruntergekommenen Restaurants. Dessen alternder Besitzer steht nur scheinbar besser da, denn der Laden läuft nicht mehr und schlecht gelaunte Schmuggler gehen ein und aus. Für das Huhn beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Es beweist sich in der Hühnerstall-Hierarchie, zankt mit Puten, gewinnt das Herz des Hahns und erschließt neues Terrain auf der Suche nach einem Brutplatz. Dabei stolpert es in die kriminellen Verstrickungen der dort lebenden Familie, die ihrerseits ums Überleben kämpft. Und dabei den Kükenwunsch der unerschrockenen Henne unweigerlich durchkreuzt.

LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS, Filmplakat (Foto: Pallas Film, View Master Films Twenty Twenty Vision)
Von Hühnern und Menschen: LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS ist ein humorvoller, berührender und sehr genau beobachteter Film über das Tier im Menschen und den Menschen im Tier. Von ihrer manchmal komplizierten Koexistenz erzählt der preisgekrönte Regisseur György Pálfi eindringlich und mit einem genialen Kunstgriff: LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS ist sowohl die emanzipierte Autobiographie einer Körnerpickerin als auch eine sehr originelle Geschichte über das Abenteuer des Erzählens.
Text: mm-filmpresse
Foto: Pallas Film, View Master Films Twenty Twenty Vision