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Ohne „weißes Gold“ kein Brot
Mehl (Foto: Frank Pfuhl)
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Ohne „weißes Gold“ kein Brot

Mehl ist von sehr großem Wert. Ohne Mehl kann man zahlreiche Produkte nicht herstellen. In jeder Bäckerei und in zahlreichen Betrieben der Nahrungsmittelindustrie geht es nicht voran ohne das wertvolle Mehl.

In der Politik hat Mehl immer eine große Rolle gespielt. So beispielsweise auch im Ersten Weltkrieg.

In der Wiener Neustadt wurden 1918 den Arbeitern in der Kriegsproduktion die Mehlrationen halbiert. Arbeitsniederlegungen waren daraufhin die Folge. Rund 700.000 Arbeiter traten in den Streik in der damaligen K. u. K.-Monarchie. Am 14. Jänner 1918, heute vor 108 (wir sprechen ja von Österreich und lassen daher den Januar außen vor) begann der „Jännerstreik“. 

Prinz-Eugen-Denkmal, Wien (Foto: Volker Neef)

Schnell hatte er sich auch auf Teile der Armee ausgeweitet. So hissten in Folge des wegen der Halbierung der Mehlrationen zum Jännerstreik gekommenen Aufstands Matrosen der K. u. K.- Marine in der Bucht von Kotor, an der Adriaküste gelegen und heute zu Montenegro gehörend, auf 40 Kriegsschiffen die Rote Fahne. Gleichzeitig forderten die Matrosen ein sofortiges Ende des Weltkrieges.

Text: Adam Neef

Fotos: Frank PfuhlVolker Neef

VO
Volker Neef
Redaktion HauptstadtEcho
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